Zweiter Platz für Silas Kuschla

Silas Kuschla beim Cross.

Blau-Gelb: Ende der Straßensaison

Die „Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR“ beendete am letzten September-Wochenende die Straßensaison 2018. Gleichzeitig begann die Cross-Saison 2018/19, obwohl es sich bei dem früher als Querfeldeinfahren bezeichneten Sport eigentlich um eine Wintersportart handelt.
Der U17-Fahrer Ole Geisbrecht startete bei einem Sichtungsrennen im Omnium auf der Radrennbahn in Frankfurt/Oder. Er fuhr viele Attacken und erreichte einen zweiten Platz. René Kühnast (Elite C) ging in Bünde bei einem Straßenrennen auf einem 1,3 km-Rundkurs an den Start. Bei einem solchen Kurs, der zudem über enge mit Schlaglöchern übersäte Straßen ging, muss man vorne fahren, wenn man gewinnen will. So setzte sich René auch bald mit zwei Seniorenfahrern vom Feld ab, vergrößerte den Abstand und überrundete es schließlich. Das bedeutete gleichzeitig Gewinn des Rennens auf seinem 15 Jahre alten Stahlrahmen-Rennrad. Renés treffender Kommentar: „Kondition ersetzt Carbon“.
Wie in jedem Jahr markierte ein Vierer-Mannschaftszeitfahren rund um den Brelinger Berg den Saisonabschluss auch für vier andere Blau-Gelb-Fahrer: Hendrik Eggers, Maxi Winterberg, Louis Wilhelm und Helge Mensching. Auf dem 51 Kilometer langen Kurs fuhren sie von Anfang an ein hohes Tempo, Eggers und Winterberg stürzten allerdings nach zehn Kilometern in einer Kurve. Winterberg mußte wegen des Defektes am Rad das Rennen aufgeben. Zwei Fahrer fuhren unbeschadet weiter, mußten aber auf Mensching warten und konnten nur zu Dritt weiterfahren. Es reichte aber noch für einen guten sechsten Platz.
Für Silas Kuschla begann gegen September-Monatsende die Cross-Saison. Er fuhr zunächst zwei Rennen in Vorselaar und Fort Koningshooikt (Belgien). Im ersten Rennen stürzte er in dem 70 Fahrer starken Feld und musste das Rad wechseln. Trotzdem landete er auf Platz neun. Beim zweiten Rennen rutschte ihm die Kette vom Kettenblatt. Es gelang ihm aber noch, vom letzten Platz aus Platz vier zu erreichen. Es folgte das erste Rennen der deutschen Crosssaison in Cloppenburg, als Nachtrennen unter Flutlicht ausgetragen. Auch hier verlief nicht alles glatt, weil durch eine Reißzwecke verursacht das Vorderrad die Luft verlor. Trotzdem konnte sich Silas nach Radwechsel noch auf Patz zwei vorarbeiten. Das letzte Crossrennen fand dann am Sonntag als erstes Rennen des Deutschland Cups in Bad Salzdetfurth statt.