7.000 Tonnen Stahl, Bärbel Stielow mittendrin

Lauf im einzigartigen Ambiente einer Tagebau-Grube

Beim ITT Ferropolis in der Nähe von Leipzig startete Bärbel Stielow am Wochenende beim Triathlon über die Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen). Gereizt hat das einzigartige Ambiente einer ehemaligen Tagebau-Grube mit riesigen Stahlbaggern und Förderanlangen. Die Landschaft bei Oranienbaum und Gräfenhainichen – also rund um das Ferropolis-Gelände – bietet beste Bedingungen und ist zudem noch reizvoll für das Auge. Die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke erfolgte im Gremminer See und wurde als Zickzack-Kurs um drei Bojen geschwommen. Und der Zickzack-Kurs hatte es in sich, konnte man doch leicht die Orientierung verlieren. Die anschließende 90-Kilometer-Raddisziplin wurde auf einem Rundkurs von 30 Kilometern Länge ausgefahren. Gestartet wurde in der Ferropolis-Arena. Mit Sonne, teilweise mit Regenschauern und auf den letzten zehn Kilometern immer Gegenwind ging es für Bärbel Stielow nach einer Radzeit von 3:14 Stunden auf die 21,1 Kilometer lange Laufstrecke.
Vier Runden à 5,25 Kilometer entlang des Gremminer Sees verliefen parallel zueinander, und so wurde es auf der Laufstrecke mit Sonne pur zumindest nicht langweilig. Gegenseitig haben sich alle Athleten immer wieder gepusht.
Im Ziel mit einer Zeit von 6:26:18 Stunden war Stielow zwar nicht ganz zufrieden, aber den Altersklassensieg hatte sie sicher und erhielt bei der abschließenden Siegerehrung das erhoffte Schaufelrad als Trophäe.