Als Team Südafrika bei Mini-WM

Das D-Juniorinnen-Team aus Godshorn mit der südafrikanischen Flagge bei der Mini-WM in Bremen.

Abschlussfahrt der D-Juniorinnen des TSV Godshorn nach Bremen

TSV Godshorn. Die diesjährige Saisonabschlussfahrt führte die 15 Spielerinnen des TSV Godshorn, wie auch schon im letzten Jahr, zur Mini-WM nach Bremen. Parallel zur Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Frankreich wurde beim TuS Komet Arsten über drei Tage eine Mini-WM mit über 50 Mannschaften im Juniorinnenbereich ausgetragen. In der D-Jugend spielten 20 Teams aus Deutschland, Dänemark, Tschechien und den Niederlanden um den Titel. Die Godshornerinnen gewannen ihr Auftaktspiel gegen die Niederlande (Nieuw Sloten) souverän mit 2:0. Im Anschluss verloren sie knapp 0:1 gegen den späteren Turniersieger Jamaika (DJK SV Borussia 07 Münster). Auch Frankreich (Altona 93) erwies sich als eine harte Nuss. Über ein 1:1 unentschieden kamen die TSVlerinnen in diesem intensiv geführten Spiel nicht hinaus. Nun musste im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen (HEBC) unbedingt ein Sieg her, um im Rennen um die Plätze 1-8 zu bleiben. Ein klarer 3.0 Sieg brachte den Einzug ins Viertelfinale. Dort trafen die Godshornerinnen auf die Amerikanerinnen (VfL Lüneburg), die schon kurz nach Anpfiff in Führung gehen konnten. Die Südafrikanerinnen rannten gegen die drohende Niederlage an. Trotz einiger hochkarätiger Torchancen fand der Ball einfach nicht den Weg ins Tor und so blieb es beim 0:1. Nach einem überzeugendem 3:0 Sieg über Deutschland (JSG Hinte) und einer Niederlage nach Elfmeterschießen gegen England (Rahlstedter SC), sprang am Ende für das Team aus Godshorn ein guter sechster Platz heraus.
„Mit meinen Mädels ist immer etwas los", grinste Trainer Björn Wiekenberg, "da müssen fürs Weiterkommen im letzten Gruppenspiel noch drei Tore her, auch ein Elfmeterschießen darf nicht fehlen, Handys wurden verzweifelt gesucht, die WM der Frauen in Frankreich verfolgt, gefeiert und viele neue Kontakte geknüpft. Sportlich gesehen können wir zufrieden sein. Es waren aber die vielen kleinen Momente und das harmonische Miteinander auf der Mannschaftsfahrt, das mich stolz macht!"