Der Holzschuhtanz hat Spaß gemacht

SoVD-Mitglieder und Gäste besuchten auf ihrer Spargelfahrt auch das Schloss Hämelschenburg mit seinen Kunstsammlungen, Gartenanlagen, der Wassermühle und der Kirche.

Frühlingsfahrt des SoVD führt ins Weserbergland

SoVD Krähenwinkel/Kaltenweide. Eine Spargelfahrt durch das Wesertal unternahmen Mitte Mai fast 50 Mitglieder und Gäste des Ortsverbands Krähenwinkel/Kaltenweide des Sozialverbands Deutschland (SoVD). Die Panoramafahrt führte zuerst über Springe und Coppenbrügge über den Lauensteiner Pass. Ein kurzer Halt erfolgte in Bodenwerder, der Stadt des Lügenbarons Münchhausen. Dessen Geburtshaus, in dem Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen in seiner Kindheit wohnte und dort im Alter von 76 Jahren starb, beherbergt heute ein Museum und das Rathaus. Im Park des Münchhausen-Gutshofes steht der Münchhausenbrunnen. Dieser wird von einem Bronzekunstwerk geschmückt, das ihn auf einem halben Pferd reitend zeigt. Die Busfahrt folgte dann dem Lauf der Weser Richtung Holzminden durch den Naturpark Vogler im Solling, auch Rühler Schweiz genannt. Ziel war die Bauernstube Schenkenküche tief im Wald des Mittelgebirges bei Höxter-Ovenhausen. Dort wartete ein leckeres Spargelbuffet unter dem Motto „Spargel satt“ auf die Tagesausflügler. Die Schenkenküche befindet sich in einem liebevoll im Ambiente vergangener Zeiten eingerichteten Fachwerkhaus. Die Idee der Inhaberfamilie Börger, Speisen aus alten Familienkochbüchern anzubieten, fand schnell großen Anklang. Auch den Mitgliedern und Gästen des SoVD mundete das Mahl und einige meldeten sich gern, um anschließend beim Holzschuhtanz mitzutun. Zur Freude für Zuschauer und Mitmachende wurde in Bauernkitteln und Holzschuhen getanzt, so wie es früher gute Tradition war. Man wäre gern noch länger geblieben, doch das Programm ließ keinen Aufschub zu. So ging es dann weiter zum nebelverhangenen, 497 Meter hohen Köterberg, der höchsten Erhebung des Lipper Berglandes. Von dort führte der Weg über Bad Pyrmont ins Emmertal zum Schloss Hämelschenburg. Es gilt mit seinen Kunstsammlungen, Gartenanlagen, der Wassermühle, den Wirtschaftsgebäuden und der Kirche als Hauptwerk der Weser-Renaissance. Der alte Mühlpark zählt zu den schönsten Renaissanceanlagen Deutschlands. Zahlreiche Kunsthandwerker zeigten auf dem Gelände ihre Arbeiten. Nachdem sich die Gesellschaft mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, spazierten sie durch die Parkanlage zu den Ausstellungen in der historischen Wassermühle. Die Rückfahrt verlief bei bester Sicht durch das eindrucksvolle Panorama zwischen Solling und Deister.