Die klar umschriebenen Aufgaben

Vorsitzender Kurt Mörke begrüßt die Gäste.

Verspäteter Neujahrskaffee des SoVD-Ortsvereins Engelbostel-Schulenburg

SoVD Engelbostel/Schulenburg. Zum etwas verspäeten Neujahrskaffee des SoVD-Ortsvereins Engelbostel-Schulenburg begrüßte der Vorstand die Mitglieder mit einem Glas Prosecco und bedankte sich für die gute Beteiligung bei den Veranstaltungen des vorigen Jahres. Ein Dankeschön galt auch den Kuchenspendern, Edelgard Giese, Annegret Mörke, Brigitte Priesnitz, die es immer wieder ermöglichen, dass die Zusammenkünfte so kostengünstig laufen können. Nach dem sich alle mit Kaffee und Kuchen versorgt hatten, erfolgte in gewohnter Weise, wieder ein Kurzvortrag mit anschließender Diskussion. Diesmal ging es um die Herrschaftsform: Bürokratie . Um die Diskussion anzuregen gab es einige Ausführungen des ersten Vorsitzenden: Das Wort Bürokratie kommt aus dem Französischen. Es beschreibt, wie wichtige Vorgänge im Staat ablaufen. In einer Bürokratie ist alles genau geregelt und streng geordnet, jeder hat seine klar umschriebene Aufgabe. Die Vorteile der Bürokratie sollten unter anderem in der Willkürfreiheit, Nachvollziehbarkeit und Berechenbarkeit liegen. Die Gefahren können sein: fehlende Flexibilität, keine Bereitschaft zur Problemlösung, fehlende Empathie, ein Übermaß an Regeln und Vorschriften, mit der Tendenz, dass sie zum Selbstzweck verkommen. Ohne Regelungen und Gesetze geht es nicht. Oft schießen Behörden aber übers Ziel hinaus. Wenn zu viel Bürokratie herrscht, wird das Handeln oft starr und unbeweglich. Das verärgert sehr oft die Bürger und die ehrenamtlich tätigen Menschen. Es verwunderte nicht, dass danach eine rege Diskussion mit vielen Beispielen über Bürokratismus stattfand. Aber bei einem Gläschen Wein beruhigten sich die Gemüter wieder, und es wurde viel darüber gescherzt.