Digitale Luftgewehranlage bewährt sich

Sieger und Platzierte beim Eierschießen (von links): Kai Gierke, Axel Siebert und Katja Ohlendorf.

Erfolgreiches Ostereierschießen beim Schützenverein Kaltenweide

SV Kaltenweide. Schöner konnten es sich die Schützen in Kaltenweide nicht wünschen. Das Wetter um Karfreitag ließ keine Wünsche offen. So war es auch nicht verwunderlich, dass das Ostereierschießen und das Schießen um die Gemeindescheibe und den Schinken in diesem Jahr besonders gut angenommen wurde. Die neue digitale Luftgewehranlage funktionierte einwandfrei. Der Beamer lieferte für Zuschauer und Schützen alle Ergebnisse im Moment der Schussabgabe. Auf den zehn Ständen hatte jeder Schütze für sich noch einen Monitor für die eigenen Ergebnisse. Für alle drei Wettbewerbe war der beste Teiler zu ermitteln – also die Abweichung in hundertstel Millimeter vom Zentrum der “Zehn“. Mit bloßem Auge ist bei den besten Treffern kein Unterschied mehr auszumachen. Aber da hilft eben die Mess- und Rechnertechnik der modernen Anlage. Erst deutlich nach 18 Uhr gingen die letzten Schützen an den Start. Es hatte sich bis dahin noch eine lange Warteschlange gebildet. Die Ehrung und Preisverleihung wurde dann vom Vorsitzenden Thomas Moeck und Schießsportleiter Stefan Gläser vorgenommen. Niemand ging ohne einen Gewinn nach Hause; immerhin wechselten mehr als 4.000 frische Hühnereier den Besitzer. Aber die Sieger hatten besonders viel zu tragen. Das Ostereierschießen gewann Axel Siebert mit einem Teiler von 1,41. Zweite wurde Katja Ohlendorf (Teiler 3,60) und Dritter war Kai Girke (T. 7,21). Den Schinken gewann Georg Friedrich mit den zwei Teilern 3,00 und 24,35. Eine Wurst gab es für den Zweiten Sven Sandering (ebenfall T. 3,00 aber dann T. 67,46) und auch für Sina Marie Rehwinkel (T. 5,38) als Dritte. Die Gemeindescheibe errang mit einem Teiler von 11,66 in diesem Jahr Ole Ohlendorf. Zweiter wurde hier Alexander Röhricht (T. 15,29) und Dritter Pascal Batmer (T. 16,00).