Ein naturkundlicher Jahresrückblick

Auch der Laubfrosch kann in der Langenhagener Natur beobachtet werden. Foto: NABU Langenhagen, Ricky Stankewitz
Langenhagen. Wenn man an Langenhagen denkt, werden die wenigsten Menschen schöne Naturbeobachtungen im Kopf haben. Dennoch kann Langenhagen gerade auf diesem Gebiet eine Menge nicht Alltägliches vorweisen. Wer hat Riesenblasen aber keine klebefreien Füße? Ob perfekt getarnt oder schrill bunt – Spaziergänger können sich von der bedrohten Vielfalt an heimischen Insekten verzaubern lassen. Und so mancher staunt über die Schönheit der hier heimischen Orchideen. Zu jeder Jahreszeit hat die Natur spannende Beobachtungen zu bieten.
Im Laufe des Jahres konnte der Vorsitzende des NABU Langenhagen, Ricky Stankewitz, einige dieser Beobachtungen fotografisch festhalten. Er wird sie den Gästen während eines Bildvortrages präsentieren und die Aufmerksamkeit auf einen Bereich Langenhagens lenken, der vielen Menschen verborgen bleibt. Das Jahr 2018 wird als eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung in die Geschichte eingehen. Auch wenn diese Trockenheit viele Probleme mit sich gebracht hat, so gab es auch einige Tierarten, die davon profitiert haben. „Besonders beeindruckend war der Einflug der Schwalbenschwänze im Juni. Diese wunderschönen Schmetterlinge konnten den Sonnenschein sicherlich genießen, jedoch leiden sie zunehmend unter dem Verlust geeigneter Lebensräume, in denen die Futterpflanzen für die Raupen wachsen,“ so Stankewitz.
Die Veranstaltung findet am Sonnabend, 19. Januar, von 16 bis circa 18 Uhr in Zusammenarbeit mit der VHS Langenhagen statt und ist kostenlos. Um Spende für den Naturschutz wird gebeten. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung bis drei Tage vor dem Termin ist erforderlich. Veranstaltungsort ist das Bildungszentrum im Eichenpark, Stadtparkallee 31 in Langenhagen; Ansprechpartner ist Georg Obermayr, Telefon (05 11) 73 78 33, E-Mail georg.obermayr@nabu-langenhagen.de.