Eine ungewöhnliche Wette

Der Förderverein unterstützt die Arbeit des Bläserkorps – 100 neue Mitglieder sollen dabei helfen.

Erfolgreiches Jahr für den Förderverein Bläserkorps

Förderverein Bläserkorps. Kürzlich fand die zweite Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bläserkorps des SV Godshorn statt. Ulrich Kleine, stellvertretender Vorsitzender, und der Vorsitzende Jörg Eilers konnten den Mitgliedern strahlend berichten, dass das Jahr 2010 sehr erfolgreich verlaufen war.
Verschiedene größere Beträge wurden dem Förderverein in 2010 gespendet. Darüber hinaus hatten die Vereinsmitglieder während der letzten Jahreshauptversammlung spontan fast 900 Euro zusätzlich bereitgestellt. Im Dezember konnte der Vorstand dann das 100. Vereinsmitglied begrüßen. „Das“, so Ulrich Kleine, „hat unsere Vorstellungen deutlich übertroffen. Gerade die vielen Fördermitglieder sichern mit ihrem Jahresbeitrag unsere Arbeit in den nächsten Jahren.“
Förderschwerpunkt im vergangenen Jahr war die Erweiterung des Noten-Repertoires und der Erwerb einer Verstärkeranlage für Moderationen und Gesang. Für das Jahr 2011 stehen unter anderem der Erwerb eines Cocktail-Schlagzeug-Sets und eines digitalen Aufnahmegerätes für die Probenarbeit an. Darüber hinaus wird die Jugendarbeit ein zentrales Thema für den Verein sein.
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung kam es dann bei einer längeren Diskussion über die Pläne im Jahr 2011 zu einer ungewöhnlichen Wette. Der Vorsitzende Jörg Eilers wettete mit seinem Stellvertreter Ulrich Kleine darum, dass es dem Förderverein in diesem Jahr gelingt, 100 neue Fördermitglieder zu gewinnen. „Das würde mich natürlich freuen, aber es scheint mir zu hoch gegriffen“, sagte Kleine. Jörg Eilers hielt dagegen: „Unser Konzept, mit einem Jahresbeitrag von einem Euro pro Monat, also zwölf Euro im Jahr für Einzelpersonen und 20 Euro für Paare eine solide finanzielle Basis zu schaffen, ist bisher gut aufgegangen. Das wird die Menschen auch in diesem Jahr überzeugen. Darüber hinaus glaube ich fest daran, dass mich die Langenhagener Bürgerinnen und Bürger und insbesondere die Godshorner nicht hängen lassen.“
Der Wetteinsatz ist im Übrigen mit etwas Aufwand verbunden: Der Verlierer muss dem Gewinner sechs Monate lang jeden Sonnabendmorgen frische Brötchen und die Zeitung nach Hause bringen.