"Erlebter Frühling" bei Rudi Rotbein

Die Kinder lernten viele kleine und etwas größere Lebewesen kennen.

Kinder auf der Spur der ersten Frühlingsboten

NABU Langenhagen. Vor Kurzem haben Christine, Silke und Ricky vom NABU Langenhagen insgesamt elf Kinder zum „Erlebten Frühling“ begrüßt. Diese Aktion, die regelmäßig jedes Jahr von der Naturjugend (NAJU) mit wechselnden Themen ausgerufen wird, war sehr gut vorbereitet und fand auf den „Obstbaumwiesen“ des Wietzeparks statt. Verschiedene Forscherkarten mit Fragen zu den Frühlingsboten zum Beispiel zur Lebensweise des Igels und der Bänderschnecke standen zur Auswahl. Ein Teil der Kinder hat Insekten, die in einer Schlehenhecke saßen, in ein ausgespanntes Bettlaken geklopft und anschließend bestimmt. Darunter fanden sich Gespinstraupen, Heuschrecken- und Weichwanzenlarven, Blatt- und Rüsselkäfer, sowie Schnellkäfer. Andere Kinder haben Vögel mit dem Fernglas beobachtet und mit Vogelkarten die Arten bestimmt. Annika und Finn suchten nach der Bänder- und der Weinbergschnecke und beobachteten dann deren Fortbewegung auf einer Glasplatte. Insa erstellte eine Geräuschkarte. Sie erklärte dazu: „Ich male mich selbst in die Mitte meines Papiers und setze mich mit geschlossenen Augen auf die Wiese. Dort lausche ich nach Tier- und sonstigen Geräuschen und notiere diese dann, mit entsprechender Entfernung und Richtung zu mir, auf der Karte. Das Ganze ergibt ein völlig neues Bild von der Umgebung und ihrer Bewohner.“ Wer dann noch Lust hatte, malte und schrieb in das Inseltagebuch der Rudi-Rotbein-Gruppe und pflückte Blumen für sein eigenes Herbarium zu Hause. Am Ende der Aktion spielten alle zusammen Verstecken im hohen Gras, was sehr lustig war. Gegen 17 Uhr wurden alle Kinder von ihren Eltern wieder abgeholt und erzählten zu Hause sicher spannende Entdeckungen und neues Wissen.