Fast 56.000 Euro investiert

Die Langenhagener Schützen haben bereits fleißig ausgeräumt und Vorbereitungen für die Aufrüstung ihrer Schießstände getroffen. Foto: Schützengesellschaft Langenhagen

Schützengesellschaft modernisiert umfangreich Schießstände

Langenhagen. Die Schützengesellschaft Langenhagen hat, nach intensiver Planung, nun den Startschuss gesetzt, für eine umfangreiche Modernisierung der Schießstände an der Grenzheide. „Diese Maßnahme ist das größte Investitionsprojekt, seit Bestehen des Vereins.
Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von nahezu 56.000 Euro, werden wir unsere drei Schießstände (Kleinkaliber 50 Meter und 100 Meter, Luftgewehr zehn Meter), auf elektronische Anlagen aufrüsten und in die Zukunft führen. Allein hätten wir das niemals stemmen können, aber nicht zuletzt durch die Hilfe unseres Partnervereins, Schützenverein Brink, welcher in unserem Schützenhaus ein neues Zuhause gefunden hat, können wir diesen Schritt gehen. Durch die Inanspruchnahme von Zuschüssen beziehungsweise durch viele, teilweise großzügige Spender, aus beiden Vereinen, konnten wir einen Großteil des Betrags abdecken. Lediglich ein kleiner Betrag ist noch offen, aber diese Lücke wird sicherlich noch gefüllt. Es muss kein Kredit aufgenommen werden, und allein schon diese Tatsache, verdient Anerkennung! Damit liegt nun eine Menge Arbeit vor uns, aber wir wissen aus Erfahrung, dass wir auf unsere Freunde vom Schützenverein Brink bauen können und sie verlässliche Partner sind, auch bei Arbeiten am Schützenhaus“, so Holger Hansmann, erster Vorsitzender der Schützengesellschaft.
Als erste Maßnahme, wurden nun die Kleinkaliber Schießstände, mit der konventionellen Technologie, welche Jahrzehnte ihren Dienst getan hat, entfernt. Alle Motoren, Stahlseile und Scheibenwagen wurden entfernt und werden entsorgt. Diese, und auch später die Zehn-Meter-Luftgewehr-Anlage werden ersetzt durch, moderne elektronische Anlagen, von der Firma Meyton. Der Zehn-Meter-Schießstand bleibt betriebsbereit und wird weiterhin benutzt, bis zur letzten Minute, so dass im Frühjahr der Zehn-Meter-Stand nur kurz gesperrt werden muss und innerhalb weniger Tage umgestellt wird. Im besten Fall wird alles fertig gestellt bis zum Frühjahr, im schlechtesten Falle wird es bis zum Sommer dauern. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab wie beispielsweise verfügbare Manpower, Corona, Winterperiode beziehungsweise Temperaturen. Zwei Einsätze, mit der Hilfe von verschiedenen Personen, haben bereits geholfen, Platz zu schaffen und diverse Dinge aus den letzten Jahrzehnten zu entsorgen.