Fortschritte am Gesundheitszentrum festgestellt

Gruppenfoto mit dem Bürgermeister Mico Micic und den 30 Langenhagener Gästen vor dem Rathaus in Bijeljina.

Langenhagener Delegation zu Gast in Bijeljina

Verein "Hilfe für das junge Leben". Jetzt war wieder eine Langenhagener Delegation zu Gast in der Partnerstadt Bijeljina in Bosnien-Herzegowina. Unter den MITReisenden waren auch der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne, die Leiterin des Anna-Schaumann-Stifts Angelika Brandt, die Betriebsratsvorsitzende der Paracelsusklinik Michaela Kniep, FDP-und SPD-Ratsmitglieder sowie einige Vereinsmitglieder.
Der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne hatte in diesem Jahr die Ehre „Pate“ der Feierlichkeiten des Schutzpatrons „Heiligen Pantaleon“ der Stadt Bijeljina zu sein.
Die Gäste aus Langenhagen hatten einiges auf dem Programm stehen, UNTER anderem Empfänge im Rathaus Bijeljina durch den Bürgermeister Mio Mii, beim serbisch-orthodoxen Bischof Vasilje Ka
avenda, bei der islamischen Gemeinde durch den neuen Vorsitzenden Emir Musli und den Imam Samir Cami. In der slowakisch-evangelischen Gemeinde „Juraj Janošik“ wurden sie in der neuen evangelischen Kirche mit typischen slowakischen Spezialitäten empfangen – der Slivovic durfte dabei nicht fehlen. Wie jedes Jahr waren die Langenhagener für einen Nachmittag im serbisch-orthodoxen Kloster Tavna. Im Kloster wurden sie von der Schwesteroberin Mutter Marta begrüßt. Da man sich schon seit Jahren kennt, war die Freude des Wiedersehens sehr groß.
Des Weiteren hatte sich die 30-köpfige Delegation aus Langenhagen das neue Gesundheitszentrum der Stadt Bijejlina angesehen, das in den letzten beiden Jahren modernisiert worden war. Die anwesenden Gäste waren über die Modernisierung und Fortschritte des Gesundheitszentrums sehr überrascht. Christa Röder zeigte hierbei besonders viel Interesse für den Bereich der Pädiatrie. Die Gäste, insbesondere Michaela Kniep und Christa Röder, schlugen dem Geschäftsführer des Gesundheitszentrums, Zlatko Maksimovi, vor, im nächsten Jahr die Paraceslusklinik in Langenhagen und ein Kinderkrankenhaus in Hannover zu besuchen.
Außerdem besuchten die Langenhagener Gäste auch die Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina, Sarajevo. Dort wurden sie von der Generalsekretärin der jüdischen Gemeinde, Elma Softi- Kaunitz, empfangen und erfuhren viel über das jüdische Leben vor und nach den Kriegen sowie über das allgemeine Leben heute in Sarajevo. Die Generalsekretärin betonte, dass das jüdische Leben in ihrer Heimat Bosnien-Herzegowina für sie ganz selbstverständlich sei und dass auch der Islam, die serbisch-orthodoxe Kirche und die römisch-katholische Kirche dazugehörten.
Die Delegation aus Langenhagen war wie immer bei Gastfamilien in Bijeljina untergebracht und erlebte dabei – Jeder auf seine Weise – die enorme Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen in Bijeljina.