Futterstation selbstgemacht

Vogelfutter aus eigener Produktion: Da weiß man, was drin ist.

Rudi-Rotbein-Kinder stellen Nahrung für heimische Vögel her

NABU Langenhagen. Zu einer ganz besonderen Aktion trafen sich jetzt die Kinder der Rudi-Rotbein-Gruppe im Wasserturm im Eichenpark.
Die Kinder wollten Vogelfutter selbst herstellen. Zum einen hat das den Vorteil, dass man weiß, was drin ist, und zum anderen macht es viel Spaß.
Dorothee Przesdzink vom NABU Langenhagen hatte kleine Tontöpfe, Kokosfett, Paketschnur und Vogelfutter wie etwa Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Haferflocken und Rosinen besorgt. Die Kinder sammelten vor Ort noch ein paar kleinere Äste, die man braucht, damit die Vögel später eine Möglichkeit haben, bequem ans Futter zu kommen. In einem großen Topf wurde dann Kokosfett geschmolzen. Silke Brodersen dazu: „Es ist wichtig, dass das Fett nicht zu heiß wird. Es muss vor dem Verarbeiten wieder etwas fester werden, sonst läuft es ständig aus den Töpfchen heraus und das Futter hält nicht zusammen.“ Nachdem die Masse also wieder etwas abgekühlt war, haben die Kinder die verschiedenen Futtermittel gemischt und ins Fett eingerührt. Nun ließ sich alles ganz leicht in die Tontöpfe oder Tannenzapfen hineindrücken. Man kann auch Plätzchenformen füllen, fest werden lassen und später mit einem Bindfaden an einen Ast hängen. Oder die Masse wird in Folie gefüllt und zu einem Knödel geformt. Der Naturschutzbeauftragte Ricky Stankewitz warnt allerdings: „Bitte kein Zwiebelnetz oder ähnliches drumwickeln! Die Gefahr, dass die Vögel darin hängenbleiben, ist zu groß.“ Die fertigen Futterstationen durften die Kinder dann mit nach Hause nehmen, wo sie sicher gleich aufgehängt wurden.