Im Zeichen der Wasserrettung

Startsprung zur Tauchstaffel mit Flossen.

14. Ostercup der DLRG Langenhagen

DLRG Langenhagen. Jetzt war im Godshorner Hallenbad die Geräuschkulisse durch leidenschaftliche Anfeuerungsrufe geprägt, denn die DLRG Langenhagen veranstaltete den Ostercup. Es ist ein Wettkampf, der ganz im Zeichen der Wasserrettung steht. Er ist auch der letzte Test vor dem Landesvergleichswettkampf Ende April in Jever. Außerdem wurden hier auch die Leistungen zur Vorbereitung auf die anstehende Wachsaison getestet. Am Anfang mussten bei einer Hindernisstaffel 50 Zentimeter tiefe Hindernisse untertaucht werden. Bei der Gurtretterstaffel schwammen die Rettungsschwimmer mit einem Schwimmkörper an einem Gurt. An diesen Schwimmkörper musste sich dann ein „ermüdeter“ Kamerad festhalten. Des Weiteren wurde eine Rettungspuppe transportiert, die bei den älteren Teilnehmern gefüllt war, und somit 75 Kilogramm wog. In der Tauchschwimmstaffel, bei der mit Flossen so weit wie möglich getaucht werden musste und der Rest der Strecke schwimmend absolviert wurde, zeigte sich, dass der Wettkampf anstrengend ist, denn einige der Schwimmer konnten nicht, wie es die Regeln vorschreiben, mit ihren Körpern die vorgeschriebene Strecke unter Wasser zurücklegen. Zum Wettkampfabschluss kam dann noch die Freistilstaffel, die auch bei allen anderen Schwimmsport treibenden Vereinen bekannt ist.
An diesem Wettkampf nahmen 56 Mannschaften aus 15 Ortsgruppen aus ganz Niedersachsen teil. Die Mannschaften kamen unter anderem aus Helmstedt, Coppenbrügge, Nienburg an der Weser und auch als stärkste Ortsgruppe Garbsen mit zwölf Mannschaften. Somit waren über 250 Schwimmer in der Schwimmhalle, da eine Mannschaft aus vier bis fünf Schwimmern besteht. „So voll war es bei einem Rettungsvergleichswettkampf zu Ostern noch nie“, sagte die Mitorganisatorin Christiane Nöhren. „Wir sind an die Grenzen des Machbaren gekommen."
Die Langenhagener Mannschaft Senioren weiblich belegte den ersten Platz, die Senioren männlich erreichten den zweiten Platz.
Da das Godshorner Hallen- und Freibad keinen Saal hat, wurde die Siegerehrung kurzerhand vor die Eingangstür verlegt. Neben den üblichen Preisen wie Urkunden und Pokale erhielt auch jeder Schwimmer ein Überraschungsei, das bei allen Schwimmern besonders gut ankam.