Ins Kloster Wöltingerode

Die Reisegruppe sah sich auf dem Gut um.

DRK Krähenwinkel mit dem Bus unterwegs

DRK Krähenwinkel. Jetzt ging es für das DRK Krähenwinkel mit dem Bus zum Kloster Wöltingerode. Das Klostergut mit den heutigen Gebäuden entstand 1676. 100 Jahre dauerte es nach einem Großbrand, bis es wieder aufgebaut wurde. Die alte Klostermauer von etwa einem Kilometer umschließt das Gut. Den Mittelpunkt bildete die Krypta, deren Säulen über 800 Jahre als sind und von da erweiterte sich das Kloster in alle Richtungen. 150 Zisterzienser Nonnen lebten damals auf dem Gut. Sie waren es auch, die die Brennerei einführten und stellten Liköre, Magenbitter und den holzfassgelagerten Edelkorn her. Die Brennerei besteht seit 1682 und ist heute der wichtigste Bestandteil auf dem Gut. Hier wird noch nach alter Rezeptur gebrannt aber nur im Winter. Die Brennerei wird noch mit einer über 100 Jahre alten Dampfmaschine betrieben. Wir konnten uns nach ein paar Kostproben davon überzeugen. Sehr lecker!  Bis zum zweiten Weltkrieg arbeiteten in der Landwirtschaft 120 Mann und in der Saison kamen nochmals rund das Doppelte an Arbeitern dazu. Auch Brenner und Handwerker jeglicher Art wurde auf dem großen Gut gebraucht. Man musste etwa 360 Hektar  ja auch bewirtschaften. Nach so viel Wissen ging es zum Kaffeetrinken zur Glasmanufaktur in Derenburg. 1949 entstand das VEB Glaswerk. In den 60ier-Jahren produzierte die Hütte schlichtes, aber schönes Gebrauchsglas. Zur Zeiten der DDR benutzte der Staat die Hütte um Devisen zu erhalten. Heute gibt es alles, was mit Glas zu tun hat. Gläser, Vasen, Kristalllampen, Weihnachtskugeln und vieles mehr. Man kann gar nicht alles aufzählen. Nach einer“ Stöberrunde“ ging es dann wieder nach Hause.