Insel Usedom und Seebad Zinnowitz

SoVD-Mitglieder und Gäste verbringen fünf eindrucksvolle Tage an der Ostsee. Bei der großen Inselrundfahrt besuchen sie unter anderem die Ahlbecker Seeebrücke.

Sozialverband Krähenwinkel/Kaltenweide erkundete Ostseebäder

SoVD Krähenwinkel/Kaltenweide (elr). Mitglieder und Gäste des SoVD reisten Mitte September für fünf Tage an die Ostsee. Auf dem Programm standen unter anderem das Seebad Zinnowitz und die Insel Usedom. Die Fahrt mit 35 Mitgliedern und Gästen verlief über Rostock und die Halbinsel Fischland-Darß.
Während der Mittagspause im Ostseebad Zingst vermittelten die typischen, reetgedeckten Fischerhäuschen und der kleine Hafen echte Ostseeatmosphäre. Wenig später kam die Reisegesellschaft dann an dem vielbesuchten Badeort Zinnowitz auf der Insel Usedom an, nachdem ihr Reisebus die Klappbrücke Wolgast passiert hatte. Das gebuchte Hotel lag nur wenige Meter vom kilometerlangen, weißen Sandstrand und der Strandpromenade entfernt. Zinnowitz ist bekannt für seine Gebäude aus der Epoche der Bäderarchitektur.
Der zweite Tag war auch der Erkundung des Ortes gewidmet. Einige nutzten die Möglichkeit, das Meerwasserbad in der benachbarten Bernstein-Therme zu besuchen.
Für den dritten Tag war eine Inselrundfahrt geplant. Die Reiseleitung wies dabei im Seeheilbad Ahlbeck besonders auf die über einhundert Jahre alte Seebrücke mit ihrem knapp 300 Meter ins Meer reichenden Seesteg in gründerzeitlicher Architektur hin. Danach wartete im Wasserschloss Mellenthin mitten im Naturpark der Insel eine Kaffeetafel unter restaurierten Kreuzgratgewölben.
Am Folgetag ging es nach Greifswald. Bereits von weitem sind der „Lange Nikolaus“, die „Dicke Marie“ und der „Kleine Jakob“ zu sehen, die Kirchtürme der drei Backsteinkirchen. Die Heimreise verlief durch die Mecklenburgische Schweiz über Demin-Malchin und eine mittägliche Rast am Plauer See.
Dies war nun die letzte der von Günther Rümper in den vergangenen dreißig Jahren geplanten und begleiteten Reisen des SoVD Ortsverbandes. Seine Nachfolgerin ist Renate Kaiser, die als Reiseprofi für das Amt der Reisebeauftragten mit Reisebegleitung beste Voraussetzungen mitbringt. Günther Rümper dankt den Mitgliedern und Gästen für ihre rege Teilnahme an den zahlreichen Busreisen innerhalb Deutschlands oder ins europäische Ausland: „Das Ehrenamt hat mir viel Spaß und Freude bereitet. Mein Geheimrezept lautet: Der Weg ist das Ziel. Ich habe bei der Planung oft kleine Umwege in Kauf genommen um Besonderheiten „am Wegesrand“ zu zeigen. Denn oft sind es die kleinen Dinge, die berühren.“