Jahreshauptversammlung der Schützen

Susanne Fiene übergibt an Heike Haster.

Goldene Nadel an Susanne Fiene verliehen

Schützenverein Engelbostel. Kürzlich fand beim Schützenverein Engelbostel die  Jahreshauptversammlung statt. Die Grußworte für den Stadtrat übernahm traditionell der zweite Bürgermeister Willi Minne. Er hielt diesmal eine nachdenkliche Rede über Rechthaben, Demut üben und Danke sagen. In der heutigen, schnelllebigen und egoistischen Zeit werden auch die Ehrenamtsträger in den Vereinen angefeindet, so Minne. Ortsbürgermeisterin Bettina Auras überbrachte die besten Wünsche vom Ortsrat und stellte einen neuen Pokal vor. Dieser kann von allen Vereinsmitgliedern errungen werden. Die Wettbewerbsbedingungen werde Auras noch mit dem Schießsportleiter Ralf Wagner abstimmen.
Zur Wahl stand diesmal der geschäftsführende Vorstand. Alle Mitglieder außer der Schriftführerin wurden im Amt bestätigt. Die Schriftführerin Susanne Fiene hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Für ihre langjährige Vorstandsarbeit erhielt sie die goldene Vereinsnadel. Als Nachfolgerin konnte Heike Haster gewonnen werden. Außer der goldenen Nadel konnte der erste Vorsitzende Rolf Vogt auch die Spielmannzugsführerin Gabriele Hanselmann mit der silbernen Nadel ehren. Hanselmann sorgt seit Jahren für das Jagdhorn-Bläsecorps und hat den Verein letztes Jahr mit dem kurzfristigen wiederbeleben des Spielmannzuges aus der Verlegenheit geholfen.
Die Ehrungen gingen nun weiter mit der Kreisoberschützenmeisterin Birgit Gräfenkämper und Kreisschützenmeister Michael Freiberg. Beide übergaben Urkunden und Nadeln für langjährige Mitgliedschaft. 25 Jahre im Verein sind: Friederike Prendel, Rainer Prendel, Herbert Arlt und Thomas Göbel. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Hans-Otto Härtel, Volker Nitsche und Wolfgang Wagner. Besondere Ehrung galt Edmund Wagner. Er musiziert seit 60 Jahren für den Verein. Als Gründungsmitglied des Spielmannzuges ist er heute noch aktiver Jagdhornbläser, aber auch aktiver Schütze.
Die Beitragsstruktur wurde kinder- und familienfreundlicher gestaltet und zur Abstimmung gebracht. Kinder bis zwölf Jahren bezahlen nur einen symbolischen Euro-Betrag im Monat. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren 35 Euro im Jahr und als Familienangehöriger wird der Jugendliche mit 25 Euro berechnet. Jugendliche zwischen 18 und 20 Jahren zahlen den vollen Beitrag, es sei denn sie sind in Ausbildung oder Studium. Die einmalige Aufnahmegebühr entfällt.