Judo-Geistermeisterschaft?

Knapp 30 Judoka kämpften in den Pools gegeneinander.

VfB Vereinsmeisterschaften ohne Zuschauer

VfB Langenhagen. Von Geistermeisterschaften konnte man bei den Judo-Vereinsmeisterschaften des VfB nun wirklich nicht sprechen. Obwohl die ohne zuschauende Eltern und unter strengen Hygienemaßnahmen stattfanden, war auf der Matte richtig Stimmung. Dafür sorgten unsere jungen Judoka, die keinen einzigen Kämpfer ohne Anfeuerungsrufe ließ. In einem Demokampf von Organisator Nico Schlüter und Alexandra Bank, die dann auch noch für ein super Aufwärmen sorgte, wurden die Regeln noch einmal für alle erläutert. Bis auf den eigenen Pool wurden dann die meisten Kämpfe von Kampfrichter Dennis Bank geschiedst. Knapp 30 Judoka rangen in ihren Pools um Platzierungen, Urkunden und Medaillen. Die Jüngsten, unsere Judomäuse, gingen am Boden an den Start, während bei den Großen dann auch gelungene Wurftechniken zum Sieg führten. Dabei war ordentlich Spannung geboten und nicht selten fielen die entscheidenden Punkte in den letzten Sekunden der Kampfzeit. Damit die Eltern auch etwas von den Meisterschaften hatte, denn wann kann man schon mal sehen, was die Kids schon draufhaben, waren zwei Kameras am Start. Bereits Stunden später standen dann die Impressionen in einer Dropbox zur Verfügung.
Diesjähriger Vereinsmeister im Pool Triceratops wurde Luca Piepenburg, im Pool Stegosaurus schaffte es Willem Thiemann ganz oben aufs Treppchen und Platz eins im Pool Iguanodon ging an Leander Müller. Im Pool Veloceraptor setzte sich Roman Müller durch, Siegerin im Pool Tyrannosaurus Rex wurde Xena Schreiber und im Pool Brachiosaurus kletterte Nicolas Herbst ganz oben aufs Treppchen. Im Pool Supersaurus ging die Goldmedaille an Vincent Wiegel und bei den Fossilen erreichte Dennis Bank den obersten Podestplatz.
Wer sich für das Judotraining im VfB interessiert, der ist herzlich zum Probetraining eingeladen. Wo wir aktuell zu finden sind, verrät die Vereinshomepage www.vfb-langenhagen.de.