Judo-Kampfrichter mit 14

Trägt jetzt das grüne Poloshirt der Kampfrichter: Kai Liekefett (14) vom VfB Langenhagen.

Kai Liekefett vom VfB hat jetzt die Lizenz

VfB Langenhagen. Bei Judo-Wettkämpfen spielen die Teilnehmer die wichtigste Rolle, aber ohne die Kampfrichter, die blitzschnell Techniken erkennen und bewerten müssen, würde kein Judoka aufs Treppchen klettern können. Im März 2010 sprach Kai Liekefett (14 Jahre, 2. Kyu) erstmals seine Trainer an, wie man denn Kampfrichter werde. Er blickte zum damaligen Zeitpunkt auf acht Jahre Judo und mehr als 20 Meisterschaftsteilnahmen zurück, hatte bereits 14 Podiumsplätze für sich verbucht. Schnell war über den Präsidenten der Judo-Region, Jörg Bohlen, der Kontakt zum Kampfrichterreferenten Uwe Gettner hergestellt. Er nahm Kai unter seine Fittiche. Den ersten Kontakt mit dem Kampfrichterwesen hatte Kai dann beim Kids Cup der Region 2010. Zwölf Kampfrichter haben dem VfBer gezeigt, wie es richtig funktioniert. Erst gab es die Theorie von Uwe Gettner am Rand, und dann saß er auch schon bald mit auf der Matte als einer der beiden Seitenrichter, die den Kampfrichter auf der Matte unterstützen. Immerhin eineinhalb Jahre hat die Ausbildung mit vielen Praxiseinsätzen auf der Matte und Lehrgängen gedauert, bis Kai bei den Regionseinzelmeisterschaften U11 Anfang dieses Monats die Kreis-Kampfrichterlizenz und das grüne Poloshirt der Kampfrichter der Region überreicht bekam.