Keine Rücksicht auf Traditionen

Das ausgefallene Laubfroschkonzert soll wiederholt werden.

NABU bietet Ersatztermin für Laubfroschkonzert

NABU Langenhagen. Es sprach für den Laubfrosch als Sympathieträger im Naturschutz, dass am vergangenen Sonnabend – trotz regnerischen Wetters – zwölf Naturliebhaber den Weg nach Kananohe gefunden hatten. Dennoch war das Wetter an dem Abend zu kalt, so dass das Laubfroschkonzert nicht stattfinden konnte. „Das Wetter nimmt eben keine Rücksicht auf Traditionen. Auch wenn es heute sicherlich zu kalt für ein Konzert der Laubfrösche ist, sind sie dennoch im Gebiet, so dass wir einen Ersatztermin anbieten können“, sagte Ricky Stankewitz den Teilnehmern. Damit die Amphibienfreunde nicht ganz umsonst nach Kananohe gekommen sind, wurde das nahe am Parkplatz Hasenheide gelegene Regenrückhaltebecken auf Molche untersucht. Nach kurzer Zeit wurde dann auch ein männlicher Bergmolch gefunden und die Merkmale des Tieres den Gästen erklärt. „Bergmolche sind besonders schöne Schwanzlurche, deren Flanken blauschwarz gefärbt sind. Der auffällig orange gefärbte Bauch sticht genauso ins Auge wie der gelb-schwarz gestreifte Rückenkamm“, erläuterte der Naturschutzbeauftragte. Anschließend ging es noch mit einigen hartgesottenen Gästen ins Laubfroschgebiet, wo allerdings wie erwartet nur vereinzelte Männchen ihre Rufe hören ließen. Für alle Naturfreunde, die sich ebenfalls für Amphibien interessieren wird es das Ersatzkonzert der Laubfrösche an Himmelfahrt geben. Treffpunkt für die Nachtwanderung ist am Donnerstag, 17. Mai, um 21 Uhr der Parkplatz Hasenheide an der Kananoher Straße. Je nach Wetter und Beobachtungen, kann der Spaziergang bis etwa 23.30 Uhr dauern, weshalb Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen dürfen. Die Teilnahme an der Nachtwanderung ist kostenlos. Da Naturschutzmaßnahmen aber nicht zum Nullkostenpreis durchgeführt werden können, sind Spenden gern gesehen. Abends kann es noch recht kühl werden, weshalb eine angepasste Kleidung und auch ein Schutz vor Mücken empfohlen wird. Für Fragen können sich interessierte Naturfreunde bei Ricky Stankewitz per E-Mail an ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de oder telefonisch unter (0511) 7 24 69 26 melden.