Packende Endspiele in Godshorn

Lisa Görtemöller (links) und Christine Görtemöller.

Einzelclubmeisterschaften begeisterten Zuschauer

TC Godshorn.  Die Terrasse rund um Platz eins des Clubhauses war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Zuschauer bekamen echtes Spitzentennis geboten.
Im Damenfinale standen sich einmal mehr Mutter und Tochter gegenüber: Christine gegen Lisa Görtemöller. Der erste Satz war hart umkämpft und nahezu ausgeglichen. Doch letztendlich konnte sich Tochter Lisa mit 7:5 durchsetzen. Im zweiten Satz zog sie von Beginn an davon und konnte mit 7:5 und 6:1 ein weiteres Mal die Clubmeisterschaften der Damen für sich verbuchen. Dennoch gebührt ihrer Mutter Christine großer Respekt, denn trotz einer Schulterverletzung kämpfte sie tapfer gegen ihre Tochter an. Im Finale der B-Runde setzte sich Alexandra Frey gegen Katharina König-Wieland durch.
Bei den Herren ging es über die volle Distanz. Die beiden Laufwunder Thomas Frey und Kolja Sachs standen sich gegenüber. Das ließ auf ein spannendes Match hoffen und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Der erste Durchgang ging mit 6:1 klar an Kolja Sachs. Dann startete Frey die große Aufholjagd und konnte den zweiten Durchgang mit 6:4 für sich verbuchen. Der dritte Satz wurde ein echter Thriller und endete mit 7:5 zugunsten von Thomas Frey, der damit zum zweiten Mal die Clubmeisterschaften des TC Godshorn erringen konnten. Die B-Runde der Herren gewann Marcus Böhm, der im kleinen Finale souverän mit 6:2 und 6:2 gegen Michael Dahms dominierte.
In der Altersklasse 50 ging es ähnlich dominant zu. Marita Kaellander hatte mit 6:2 und 6:0 keinerlei Probleme mit Helga Sitzmann. Auch bei denn Herren 50 stand nach zwei Sätzen der Sieger fest. Thomas Reihs schlug Norbert Eggeling mit 6:1 und 7:5.
In allen Konkurrenzen war aber neben dem Ehrgeiz in die nächste Runde einziehen zu wollen, vor allem eines zu spüren: Der Spass am Tennissport. Und der wird im TC Godshorn in geselliger und familiärer Atmosphäre zelebriert, wie in kaum einem anderen Club im Großraum Hannover. Das macht den Verein so beliebt und sympathisch.