Spaß, Sonne und Akkordeonmusik

ACL-Mitglieder genossen Urlaubstage auf Sylt.

Akkordeon-Club-Langenhagen war auf Sylt

Langenhagen. Eine Woche lang haben über 30 Mitglieder des Akkordeon-Club-Langenhagen (ACL) die Jugendherberge in List auf Sylt „unsicher“ gemacht. Mit vielen Akkordeons, Schlagzeug, E-Piano und Noten im Gepäck, reisten die aktiven und passiven Akkordeonfans dank der Vorplanungen der beiden Jugendleiter Nadine Kaufmann und Ulrich Pannkoke problemlos mit der Bahn an. Dort fand zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte eine Übungsfreizeit statt und mit viel Spaß, einer großen Gemeinschaft, tollen Erlebnissen und neu geknüpften Freundschaften kam das Proben nicht zu kurz. Unter der Leitung des Dirigenten Dietmar Steinhaus übten die Spielerinnen und Spieler fleißig und das Erlernte wurde am Ende der Freizeit auch noch mal allen präsentiert. Dabei waren Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren, die trotz unterschiedlicher Musikkenntnisse und komplett ungleichem Könnensstand gemeinsam musizieren konnten.
Der Morgen wurde stets mit Frühsport durch die Jugendleiter eingeläutet und nach eifrigem Brote schmieren für den Tag und erfolgtem Unterricht, ging es gemeinsam zum Strand, um den herrlichen Sand, die Dünen und die großen Wellen in der Nordsee zu genießen. Während die Kleinsten am Strand buddelten und Sandburgen bauten, stürzten sich die Großen, stets unter Aufsicht der anwesenden DLRG, ins tobende Meer. Kalt aber herrlich war das Fazit der mutigen Wellentaucher und tatsächlich verirrten sich sogar zwei Schweinswale so nah an den Strand, dass man sie fast anfassen konnte. Der große vereinseigene Gummiball mit einem Durchmesser von 1,50 m sorgte für Bewegung und Spaß am Strand, immer wieder wurde er einzeln oder mit mehreren erklommen, bis die nächsten zum Herunterschubsen vorbei kamen.
Ein Ausflug auf einem Kutter zu den Seehundbänken, die sich fast in dänischem Gewässer befanden, war einer der Höhepunkte der Reise, viele weiße (trockene) und dunkle (nasse) Robben tummelten sich auf der Sandbank und ließen sich gerne von allen Bootsfahrern bestaunen und fotografieren. Ebenfalls begeistert hatte die Mitfahrer ein Live-Seefang, bei dem das anschließende Anfassen der Krabben, Krebse, Fische und Seesterne ausdrücklich erlaubt war und ausgiebig genutzt wurde. Kurz vor dem Einlaufen in den Lister Hafen, wurde der Kutter dann noch von Piraten überfallen, die man aber schnell mit Goldbonbons bestechen konnte, sodass ein planmäßiges Einlaufen in den Hafen doch noch möglich war.