Tai-Chi-Gong Sparte des VfB auf Wanderschaft

Bei bedeckten Himmel startete die Wanderung des VfB Langenhagen.

Zum Hofcafe Ockensen am Ith bei stark bedecktem Himmel

VfB Langenhagen. Kürzlich fand die Herbstwandertour des VfB Langenhagen, diesmal zum Ith, statt. Mit PKW fuhren die Teilnehmer nach Ockensen in der Nähe von Salzhemmendorf. An der Obstmosterei und Hofcafe Ockensen war der Startpunkt zur Rundwanderung. Sieben Spartenmitglieder wanderten bei stark bedecktem Himmel hinauf zum Ockenser Berg. Am Waldrand und Steuobstwiesen entlang erreichten alle den ersten Rastplatz. Zwischenzeitlich regnete es. Aber unter dem Blätterdach der Bäume wurden die Teilnehmer nicht richtig nass. Leicht bergauf – und ab mit teilweiser schöner Fernsicht kam Hakenrode in Sicht. Unterwegs kreuzten den Weg ein Frosch und eine richtig große Blindschleiche, Pilze wuchsen auch. Die Bäume des Ith hatten schon eine leichte Herbstfärbung. Zwischenzeitlich zeigte sich die Sonne und es wurde wärmer. Durch ein langgestrecktes Tal führte unser Rückweg. Zum Schluss der elf Kilometer langen Wanderung erreichten alle den Höhepunkt der Tour. Den berühmten Ockenser Wasserbaum. Zwischen den Bäumen sprudelte der Wasserbaum. Das imposante Naturdenkmal wurde von Menschenhand geschaffen. Ein findiger Sägewerksbesitzer hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts einen Stauteich angelegt, um mit der Wasserskraft den E-Motor seine Säge zu betreiben. Sein Haus lag hunderte Meter weiter. Um nicht jeden Tag mühsam nach dem Wasserstand zu schauen, baute er ein aufrecht stehendes Überlaufrohr aus vier Holzbrettern. Aus dem sprudelte das Wasser, wenn der Wasserstand im Stauteich hoch genug war. Das Zeichen, die Säge kann starten. Die Konstruktion besteht seit dieser Zeit. Aus dem stark kalkhaltigen Ithwasser hat sich Kalktuff zu imposanter Größe abgesetzt. Auf dem siedelten sich Moose an und geben dem Wasserbaum sein ungewöhnliches Aussehen. Zum Cafe war es nicht mehr weit. Nachdem alle Kaffee und leckeren Kuchen bestellt hatten, gönnten sie sich eine längere Pause. Zum Abschluss verköstigten die Wanderer noch die frischen Obstsäfte, und erstanden einige Fünf-Liter-Behälter. Bei trockenem Wetter machten sich alle ausgeruht auf den Heimweg. Nun kann die nächste Wanderung für 2020 geplant werden.