Tour ins verschneite Erzgebirge

Auf der Fahrt nach Sachsen wurden eine Menge Sehenswürdigkeiten besichtigt.

Adventsfahrt ins Weihnachtsland

Schützenverein Godshorn. Eine Gruppe Godshorner Schützen mit Gästen ist jetzt für vier Tage mit dem Bus ins schneebedeckte Erzgebirge gefahren. Am Steuer saß Schützenbruder Niels-Uwe Ohde und fuhr die Reisegesellschaft durch den Harz zunächst bis Erfurt. Dort wurde der Weihnachtsmarkt besucht und mit der Stadtbahn unter fachkundiger Führung Erfurt besichtigt. Alle stellten fest, dass sich dieser Abstecher gelohnt hat. Spät kamen die Reisenden in ihrem Quartier in Großrückerswalde bei Marienberg an. Eine traumhafte Schneelandschaft begeisterte, so dass sich alle auf den nächsten Tag freuten. Nach einem reichhaltigen Frühstück und kaltem, trockenen Winterwetter lockte ein wunderschönes Skigebiet. Der Bus brachte die neugierige Besatzung nach Cranzahl. Dort wartete die nostalgische Fichtelbergeisenbahn und schnaufte unter Dampf mit der Gruppe bis nach Oberwiesenthal. Eine herrliche Winterlandschaft mit Sonnenschein verzauberte die Reisegesellschaft und viele Kindheitsträume wurden geweckt. So viel Schnee haben alle lange nicht mehr gesehen. Niels-Uwe Ohde fuhr den Bus über frei gefegte Straßen durchs Weihnachtswunderland nach Annaberg-Buchholz zum großen Parkplatz. Dort war das Ziel die St.-Annenkirche und der Weihnachtsmarkt. Da diese Ziele nur zu Fuß zu erreichen waren, spürte man mit jedem Schritt, dass man in den Bergen war. Die Rückfahrt ins Hotel ging über Mauersberg, der am festlichsten erleuchtete Ort im Erzgebirge. Schwippbögen und Pyramiden in jedem Fenster. Die Straßenlaternen strahlten in weihnachtlichen Motiven. Es war überwältigend. Im Hotel angekommen, wartete ein warmes Essen und danach eine Musikgruppe auf die Nieder-sachsen. Die Sängerinnen und Musiker unterhielten in erzgebirgischer Mundart mit Liedern, Geschichten und Gedichten.
Den letzten Tag im Erzgebirge verbrachte die Gruppe in Seiffen. Die berühmte achteckige Kirche wurde besichtigt, viele Schnitzereien angesehen und auch gekauft, denn Seiffen ist berühmt für handgefertigte Weihnachtsdekorationen aus Holz. Nachmittags fand die Bergparade statt. Viele Menschen standen am Straßenrand um Bergleute in alten Uniformen und Menschen kostümiert als Holzfiguren, welche in Seiffen hergestellt werden, zu bewundern. Inzwischen setzte Tauwetter ein. Die langen Eiszapfen an den Häusern fielen herab und auf den Straßen sammelte sich das Wasser. Am letzten Abend im Hotel wurde noch viel erzählt und gelacht, sodass der Abschied am Morgen schwer fiel.
Auf der Rückreise wurde in Chemnitz Rast gemacht. Eine Reiseführerin wartete und berichtete im Bus über ihre schöne Stadt und zeigte die berühmtesten Sehenswürdigkeiten. Die Innenstadt wurde zu Fuß besichtigt und im Ratskeller zu Mittag gegessen.
Chemnitz ist eine moderne Stadt, mit vielen Grünanlagen und den modernsten Kaufhäusern. Auch diese Stadt sollte man kennen lernen.
Eine schöne Reise, die Schützenbruder Walter Koch organisiert und ausgearbeitet hat. Alle Teilnehmer werden noch lange darüber reden, und dasWeihnachtswunderland mit der dicken Schneehaube nicht vergessen.