Wie Wattwandern im Binnenland

Vor dem Pflegeeinsatz. (Foto: NABU Langenhagen/R. Stankewitz)

NABU pflegt weitere Kleingewässer in Engelbostel

NABU Langenhagen. Am 1. August startete der NABU Langenhagen die erste Freiwilligen-Aktion nach dem Lockdown. Ziel war es mehrere Kleingewässer in Engelbostel von Rohrkolben und Schilf zu befreien. Dies schafft insbesondere für seltene Amphibien, wie Kammmolch und Laubfrosch wichtige besonnte Bereiche. Die sechs ehrenamtlichen Helfer wurden unterwiesen, mit Werkzeug ausgestattet und auf zwei Gewässer verteilt. Bei bestem Wetter war das Gröbste bald geschafft und die kühlen Tümpel konnten genossen werden. „Wer Wattwanderungen mag, kommt hier – auch ohne weite Reise an die Nordsee – auf seine Kosten, denn der Untergrund in den Tümpeln fühlt sich tatsächlich wie Wattwandern im Binnenland an, wenn man bis zur Hüfte im Wasser steht“ sagte der Vorsitzende des NABU Langenhagen Ricky Stankewitz, der den Einsatz leitete. Natürlich sind die beobachteten Tierarten andere. Neben den neugierigen Teichfröschen, diversen Libellen, und anderen Wassertieren wurden auch Larven vom Kammmolch gesehen. Der nächste Termin ist für Sonnabend, 12. September, von 10 bis 14 Uhr geplant. Wer den NABU dabei unterstützen möchte kann sich gerne per E-Mail an kontakt@nabu-langenhagen.de melden.