Wo Deutschland geteilt war

Die Strecke führte von Eckertal bei Stapelburg bis Vienenburg.

MTV-Wanderer auf dem Harzer Klosterwanderweg unterwegs

MTV Engelbostel-Schulenburg. Klöster, Kirchen und reizvolle Natur im nördlichen Harzvorland, so wird er Harzer Klosterwanderweg beschrieben. Ein weiteres Teilstück davon nahmen sich die MTV-Wandertouristen im April vor, und zwar vom Eckertal bei Stapelburg bis nach Vienenburg. Über Bad Harzburg ging es zunächst am Schimmerwald vorbei. Man passierte den ehemaligen Altfelder Krug und über die vormalige innerdeutsche Grenze führte der Weg nach Abbenrode. Das Gelände des dortigen Sportvereins kam den Wanderern zur Rast gerade recht. Weiter führt die Strecke stets wechselnd rechts und links der Ecker durch die Lochtumer Feldmark nach Wiedelah. Die dortige Wasserburg ( errichtet 1291 bis 1297 ) wurde um 1600 von der brandenburgischen Adelsfamilie von Quitzow zu einem Renaissanceschloss ausgebaut. Weiter ging es dann am Fuße des Harlyberges an Oker und Radau entlang zum Bahnhofscafe´ Vienenburg. Wie bereits im vergangenen Oktober mundeten Kaffee und Kuchen hier köstlich.
Vom Rathaus Vienenburg ging es per Bus nach Bad Harzburg. Die Hochlagen des Brocken zeigten sich in dieser fortgeschrittenen Jahreszeit noch verschneit.
Wie bereits bei dem ersten Abschnitt des Klosterwanderweges lernte die Gruppe wieder ein kaum bekanntes Gebiet im nördlichen Harzvorland kennen. Der dritte Teil, der über Ilsenburg zum Kloster Drübeck führt, ist bereits geplant. Der Harzer Klosterwanderweg hat eine Gesamtlänge von etwa 32 Kilometer und führt auf naturbelassenen Wegen zwischen Kloster Drübeck über Kloster Ilsenburg, Wöltingerode, Grauhof nach Goslar.