Aller-Leine-Tal als LEADER-Region ausgewählt

Feinjustierung des regionalen Entwicklungskonzepts durch den Geschäftsführenden Beirat der LAG Kooperationsraum Aller-Leine-Tal im Dezember 2014: Ulrike Rusack (von links), Bernward Nüttgens, Uwe Panten, Björn Gehrs, Thomas Herbst, Dörthe Tödter, Harry Beckmann, Wolfgang Rodewald, Renate Rodewald und Tanja Frahm.

Förderbudget in Höhe von 2,4 Millionen Euro für die Region gesichert

Aller-Leine-Tal. Eine sehr gute Nachricht für das Aller-Leine-Tal: Die Region mit ihren (Samt-)Gemeinden Ahlden, Dörverden, Hambühren, Kirchlinteln, Rethem/Aller, Schwarmstedt, Wietze und Winsen/Aller sowie der Ortschaft Verden-Eitze konnte sich erfolgreich mit ihrem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) im niedersächsischen LEADER-Wettbewerbsauswahlverfahren behaupten. Am 23. April um 10.30 Uhr gaben Landwirtschaftsminister Christian Meyer und Birgit Honé, Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung, die LEADER-Regionen für die Förderperiode 2014 bis 2020 bekannt. Das Aller-Leine-Tal gehört nun zu den 41 Regionen in Niedersachsen, die in den nächsten sechs Jahren die Entwicklung ihrer Region mit Fördermitteln der Europäischen Union gemeinsam gestalten.
Björn Gehrs, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt und Vorsitzender des LEADER-Entscheidungsgremiums, der sogenannten „Lokalen Aktionsgruppe Aller-Leine-Tal“, freut sich: „Wir im Aller-Leine-Tal arbeiten bereits seit fast 20 Jahren zusammen. Mit der erneuten Anerkennung als LEADER-Region wird unsere erfolgreiche interkommunale Kooperation vom Land Niedersachsen bestätigt und es uns ermöglicht, unser REK umzusetzen.“
Das neue REK haben zahlreiche Vertreter der Politik und Verwaltung, von Institutionen, Vereinen, Verbänden und der Bürgerschaft aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Tourismus, Kultur, Bildung, Soziales, Natur und Umwelt von Juni bis Dezember 2014 unter dem Leitmotto „Hier fließt Energie“ erarbeitet. In den kommenden Jahren werden sie die Fördermittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro nutzen und Projekte aus den vier Handlungsfeldern „Klimaschutz mit Energie“, „Tourismus mit Energie“, „Menschen mit Energie“ und „Orte mit Energie“ realisieren.