Corona-Hilfen

44, 4 Millionen Euro fließen

Heidekreis. Seit mittlerweile mehr als eineinhalb Jahren belastet die Coronakrise die Unternehmen im Heidekreis schwer. Dies nimmt die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper zum Anlass, um über den aktuellen Stand der Corona-Wirtschaftshilfen für die Region im zuständigen Ministerium nachzufragen und zu informieren.
Nach Auskunft der Abgeordneten sind im Jahr 2021 insgesamt rund 44,4 Mio. Euro an Unternehmen und Selbständige ausgezahlt worden. Die Corona-Hilfen verteilen sich auf 1.360 Förderanträge. Diese Zahlen ergeben sich aus den Summen der Überbrückungshilfe III und III Plus, der Neustarthilfe und Neustarthilfe Plus sowie Plus Q4. „Aufgrund dieser Hilfen konnten wir zumindest die schwierige Zeit der Pandemie abfedern“, resümiert Pieper.
Aus der Überbrückungshilfe III und III Plus wurden für 796 Anträge rund 41,3 Mio. Euro überwiesen. Von der Neustarthilfe haben im letzten Jahr 564 Betriebe profitiert. 3,1 Mio. Euro flossen aus diesem Programm in den Heidekreis. Sie richtet sich an Soloselbständige, kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe profitieren. „Gerade für unseren Heidekreis als Wirtschaftsstandort waren und sind die Corona-Hilfen unerlässlich, um eine Perspektive nach der Krise zu haben und zu alter Stärke zurückzufinden. Für 2022 stehen die Förderprogramme auch weiterhin zur Verfügung“, so Pieper abschließend.