DRK: Der Notarzt kommt weiterhin aus Soltau

Sebastian Zinke informierte sich in der DRK-Geschäftsstelle

Heidekreis. Auf Einladung des Kreisgeschäftsführers des DRK Soltau, Bernd Ingendahl, besuchte der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke die Geschäftsstelle in Soltau und informierte sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD Stadtratsfraktion, Harald Garbers, über die aktuelle Situation und die zukünftige Entwicklung. Bernd Ingendahl berichtete von zur Zeit 170 Mitarbeitenden, von denen 90 im Rettungsdienst und 40 in den vom DRK Soltau betriebenen Kindergärten tätig sind. Aufgrund der Pandemie-Situation ist das Tagesgeschäft von täglich neuen Herausforderungen und hoher Flexibilität bei den Mitarbeitenden geprägt. Umstände, für die Bernd Ingendahl gegenüber seiner Belegschaft tiefen Dank und Anerkennung empfindet.
Das Deutsche Rote Kreuz in Soltau hat ein großes Betätigungsfeld, weiß Ingendahl zu berichten. Neben einem Menü-Dienst im Großraum Soltau, betreibt das DRK Soltau einen Hausnotruf, bietet Fahrdienste und Migrationsberatung an. Der Rettungsdienst stellt stelle aber weiterhin einen der wichtigsten Bereiche des DRK Soltau dar. „In 95% der Fälle, ist der Rettungsdienst in 15 Minuten beim Patienten und das im gesamten nördlichen Teil vom Heidekreis“, zeigt sich Ingendahl stolz und fügt an, „das kommt nicht zuletzt durch die gute Infrastruktur des DRK Soltau“. Auch wenn das neue Heidekreisklinikum in Bad Fallingbostel entstehen wird, bleiben, so Ingendahl, alle heutigen Rettungswachen erhalten. Sebastian Zinke zeigt sich erfreut, „Der Notarzt kommt also für die Bewohnerinnen und Bewohner des nördlichen Heidekreises weiterhin aus Soltau“.
Mehr noch: Da die heutige Liegenschaft in Soltau nicht mehr zeitgemäß sei, will das DRK eine neue Rettungswache bauen. Auf einem 9.500 qm großem Grundstück am Oeninger Weg, soll die neue Rettungswache gebaut werden. Neben einer 1.000 qm großen Wache sollen hier noch zusätzliche Hallen für Katastrophenschutzfahrzeuge und ein Betriebskindergarten für den Gesundheitskampus Soltau entstehen. „Wir wollen schnellstmöglich das Grundstück von der Heidekreisklinikum GmbH dafür erwerben“, ist Ingendahl hochmotiviert. „Die Pläne für den Bau liegen bereits in der Schublade. Wir planen den Spatenstich im nächsten Jahr.“ Im Vorfeld wurden verschiedene Rettungswachen in ganz Deutschland besichtig. Für Soltau solle, so Ingendahl, die beste Notfallversorgung sichergestellt werden.
Sebastian Zinke zeigte sich imponiert, „Wenn man das sieht was hier zur Zeit bewegt wird, ist das für Soltau eine zunkunftsweisende Entwicklung. Es zeigt aber einmal mehr, dass niemand im Heidekreis bei der Gesundheitsversorgung zurückgelassen wird. Ganz im Gegenteil entstehen weitere, neue Strukturen, die dem gesamten Heidekreis zugute kommen und eine gute sowie moderne Versorgung sicherstellen.“