Gehrs korrigiert Yacht Club-Vertreter

Schwarmstedt. Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs hat anlässlich des Leserbriefes eines Vertreters des Marina Bay Yacht Clubs den Eindruck korrigiert, dass die Entscheidung über die Zukunft der Aller und damit auch über den Yachtclub und die Flößer in Marklendorf bei der Samtgemeinde liege. „Dies ist unzutreffend. Die Entscheidung nicht mehr in die Aller-Schleusen zu investieren und zur Neueinstufung der Aller in eine "sonstige Wasserstrasse" wird vom Bund als Eigentümer getroffen, der angesichts der Haushaltslage diese Mittel nicht mehr aufwenden will oder kann", betont Gehrs. Dem Motorboot-Verein und den Flößern sei dies auch seit Sommer 2011 bekannt und sie hätten seitdem ihre Position vertreten können. Damals habe sie unter anderem der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann (CDU) in der Samtgemeinde zu einer gemeinsamen Floßfahrt besucht und dabei das „Aus“ für die Schleusen verkündet. In einem Zeitungsbericht unter dem Titel „Schleusensanierung zu teuer“ vom 23. August 2011 heißt es hierzu wörtlich: „Dass bei dieser Haushaltslage eine innerhalb der nächsten zehn Jahre erforderliche 40 bis 50 Millionen Euro teure Sanierung der Allerschleusen für eine Restwasserstraße nicht gerechtfertigt ist, steht für Ferlemann und Reinhard Grindel derzeit außer Frage", zitiert Gehrs. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Aller-Leine-Tal hätten sich vor wenigen Wochen direkt durch Vertreter des Bundesministeriums über das Vorhaben des Bundes informieren lassen. Nach diesen Gesprächen sei davon auszugehen, dass der Bund an seinem Konzept festhalte, so Gehrs.