Klingbeil in Ahlden

Lars Klingbeil (links) erkundigte sich bei Ralf Homfeld auf dem Campingplatz in Ahlden nach dem Stand der Dinge in Corona-Zeiten.

„Haben Campingplatz-Betreiber nicht alleine gelassen“

Heidekreis. Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat im Rahmen seiner 12. „Tour der Ideen“ den Campingplatz Ahlden besucht. Mit den Inhabern Sabine und Ralf Homfeld sowie mit Gernot Bäßmann und Christian Rose von der SPD Ahlden tauschte sich Klingbeil über die Lage von Campingplatz-Betreiberinnen und -betreibern während der Corona-Pandemie aus. „Der Tourismus hat für unsere Region eine besondere Bedeutung, denn viele Arbeitsplätze hängen davon ab“, macht Lars Klingbeil deutlich und ergänzt: „Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben zu Beginn der Pandemie auch zur Schließung von Campingplätzen geführt – und damit zu Umsatzeinbußen. Die Betreiberinnen und Betreiber haben wir damit aber nicht alleine gelassen und ihnen mit der Soforthilfe unter die Arme gegriffen.“
Der Campingplatz Ahlden wird seit 2007 von Sabine und Ralf Homfeld als Familienunternehmen geführt. Insgesamt verfügen sie über 100 Camping-Stellplätze, wovon 30 für Dauercamper vorgesehen sind. Während der Betrieb aufgrund der Corona-Pandemie Verluste beim Oster- und Pfingstgeschäft zu verzeichnen hatte, zeichnet sich seit den Lockerungsmaßnahmen und der damit einhergehenden Öffnung ab Mai ein anderes Bild ab: Aufgrund der vielen ausgewiesenen Risikogebiete und geltenden Einreisebeschränkungen im Ausland fallen in Zeiten der Pandemie beliebte Reiseziele weg, sodass der lokale Tourismus eine sehr gefragte Alternative für viele Menschen darstellt. Während die Betreiber zu Beginn der Pandemie Soforthilfe beantragen mussten, ist der Campingplatz Ahlden aktuell nicht von negativen Corona-Einbußen betroffen. Derzeit könne der Campingplatz sogar keine spontanen Buchungen entgegennehmen, da alle verfügbaren Stellplätze bereits belegt seien. Die Zahlen sprechen für sich: für gewöhnlich sind im Monat August 1000 Gäste auf dem Campingplatz Ahlden, in diesem Jahr waren es 2.000 Gäste. Laut Betreibern locke auch die Nähe zum Serengetipark in Hodenhagen zahlreiche Besucher zum Verweilen auf dem Campingplatz an. Sabine und Ralf Homfeld haben zudem ein zuverlässiges Hygienekonzept erarbeitet, welches vom Ordnungsamt abgenommen wurde.

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