Schritte ins Schulleben

Kinder aus der Ukraine im Heidekreis

Heidekreis. Für viele Kinder und Jugendlichen, die aus der Ukraine in den Heidekreis kamen haben schon die ersten Schritte ins Schulleben begonnen. Der Heidekreis ist im engen Austausch mit den Schulleitungen, um gemeinsam bedarfsgerecht Lösungen zu entwickeln. Auch in den Kindertageseinrichtungen werden alle Platzkapazitäten ausgeschöpft, um ukrainische Kinder integrieren zu können. In fast allen Schulen im Heidekreis sind in den letzten Tagen ukrainische Kinder aufgenommen worden. Im Vordergrund steht zunächst das „ankommen“ in den Schulen, aber auch in den Kindertageseinrichtungen. Gezielt wird auf die Sprachförderung geachtet, wobei einzelne Schulen dabei auf bereits vorhandene oder wieder aktivierte Strukturen der DaZ – Deutsch als Zweitsprache zugegriffen werden kann. Neben den sprachlichen Herausforderungen, gilt es natürlich auch Schulmaterial bereit zu stellen. Den betroffenen Kindern wird eine Schulbedarfspauschale gewährt. Voraussetzung ist dabei, dass die Kinder vor Ort gemeldet und bedürftig sind. In diesem Zusammenhang weist der Heidekreis darauf hin, dass bei Kindern und Jugendlichen, die ohne Personensorgeberechtigte eingereist sind, die Vormundschaft zu klären ist. Auch wenn volljährige Familienangehörige, aber eben nicht Sorgeberechtigte mitgereist sind, gilt es die rechtlichen Voraussetzungen für diese als Vormünder zu schaffen, um unnötigen Problemen vorzubeugen. Neben Einreisenden, die für mitgebrachte Kinder und Jugendliche die Vormundschaft übernehmen wollen, können sich gerne auch Familien, Paare oder Einzelpersonen, die unbegleitete Minderjährige bei sich aufnehmen, betreuen oder versorgen können unter jugendamt@heidekreis.de melden. Bitte geben Sie dabei unbedingt auch Ihre Telefonnummer an, unter der Kontakt zu Ihnen aufgenommen werden kann.