Vier Monate im Wahlkreis unterwegs

Austausch von Lars Klingbeil (Mitte) mit dem Bürgerrat Bispingen.
 
Lars Klingbeil (rechts) bei der Besichtigung der Klinik Fallingbostel.

Corona-Pandemie im Mittelpunkt von Klingbeils „Tour der Ideen“

Heidekreis. Der heimische Bundestagsabgeordnete hat seine inzwischen 12. „Tour der Ideen“ abgeschlossen. Von Ende Juni bis Ende September war der SPD-Politiker im Heidekreis und im Landkreis Rotenburg unterwegs und hat die Fragen, Anliegen sowie Ideen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und bei Herausforderungen geholfen.
Aufgrund der Corona-Pandemie lief die 12. Ausgabe von Klingbeils „Tour der Ideen“ anders ab, als in den Jahren zuvor: Große öffentliche Dialogveranstaltungen, wie er sie mit seinem Team sonst organisierte, fanden kaum statt. Dafür habe er einen Schwerpunkt auf kleinere Gesprächsrunden gesetzt, so der 42-Jährige. „Inhaltlich standen die Folgen der Corona-Pandemie im Mittelpunkt der allermeisten Gespräche. Es ging um den Schutz der Gesundheit, um Unterstützung für Familien, um die Sicherung von Arbeitsplätzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in dieser Krise“, resümiert der Bundestagsabgeordnete. „Ich habe in den letzten Monaten über 1.000 Menschen getroffen und mit ihnen ganz konkret über die Herausforderungen bei uns gesprochen. Dieses Mal aber nie bei großen Veranstaltungen, sondern in kleinen Runden mit Abstand oder bei Haustürbesuchen“, so Klingbeil.
So habe er sich zum Beispiel mit DURA Automotive Systems in Rotenburg über die Lage der Automobil-Zulieferbetriebe und das Kurzarbeitergeld ausgetauscht und in Soltau mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaft über die aktuelle Landwirtschaftspolitik gesprochen. Mit dem Verein SIMBAV in Rotenburg habe er über die sehr große Belastung für Familien und mit dem Verein „Frauen helfen Frauen“ in Walsrode über die Folgen der Corona-Krise für Frauen in gewaltsamen Beziehungen gesprochen. „Viele Künstlerinnen und Künstler haben sich zudem an mich gewandt, weil ihre Branche mit am schlimmsten von der Krise getroffen ist. Daraufhin habe ich viele Kulturschaffende zu einem Austausch eingeladen, die Hilfsprogramme von Bund und Land vorgestellt und versucht, konkret weiterzuhelfen“, erläutert der Bundestagsabgeordnete. In Walsrode sei er außerdem mit Schaustellerinnen und Schaustellern aus der gesamten Region zusammengekommen, die unter der Absage von Volksfesten leiden. Und in Bad Fallingbostel habe er die Rehaklinik besucht, die in der Corona-Zeit viele Betten für den Ernstfall freihielt.
Die Pandemie und all ihre Auswirkungen werden auch in den kommenden Monaten weiter im Mittelpunkt stehen, prognostiziert Lars Klingbeil: „Viele schwierige Aufgaben und Herausforderungen liegen noch vor uns: Wir müssen die Wirtschaft wieder in Gang setzen, das Gesundheitssystem und diejenigen, die diese Krankheit besonders bedroht, weiter schützen und als Teil der Europäischen Union und der Weltgemeinschaft die Pandemie auch international bewältigen“, so der Bundestagsabgeordnete. „Ich werde mich dabei weiter besonders für die Interessen und Anliegen unserer Region einsetzen.“
Er werde daher die Anliegen, die ihm die Bürgerinnen und Bürger seiner Heimatregion während seiner „Tour der Ideen“ mitgegeben haben, in Berlin weiter voranbringen. Zudem sei er natürlich auch nach Abschluss seiner Tour ansprechbar: alle Bürgerinnen und Bürger können sich weiterhin per Mail an lars.klingbeil@bundestag.de oder unter (0 30) 2 27 71 515 bei ihm melden. Insgesamt habe er seit Beginn der Corona-Pandemie schon hunderte Telefonate geführt und etwa 1.000 E-Mails zu dem Thema beantwortet. Der SPD-Politiker ruft deshalb dazu auf, sich weiterhin mit Anliegen, Fragen und Ideen bei ihm zu melden. In seinem Newsletter informiert der Abgeordnete zudem am Ende jeder Sitzungswoche des Bundestages über seine Arbeit in Berlin und im Wahlkreis. Auf der Internetseite www.lars-klingbeil.de/newsletter/ kann der Newsletter abonniert werden.