Öffentliche Gedenkveranstaltungen abgesagt

Volkstrauertag findet wegen Corona in diesem Jahr anders statt

Schwarmstedt. Aufgrund der Verschärfung der Corona-Lage werden die für Sonntag, 15. November, geplanten Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag in den Mitgliedsgemeinden und Ortsteilen der Samtgemeinde Schwarmstedt abgesagt. Diese Entscheidung wurde nach reiflicher Überlegung und mit viel Wehmut getroffen. Derzeit muss aber der Schutz - insbesondere der Mitmenschen aus Risikogruppen- im Vordergrund stehen. Es gilt, Kontakte so gut es geht zu reduzieren, um eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu vermeiden.
Zum Gedenken an die Verstorbenen werden durch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister – ohne Begleitprogramm und ohne weitere Beteiligte – Kränze an den Mahnmalen unter Ausschluss der Öffentlichkeit niedergelegt. Damit wird dem Gedenken an diesem besonderen Tag Rechnung getragen, aber ebenso vorsichtig und angemessen auf die aktuelle Ausnahmesituation und die geltenden Regeln zur Eindämmung der Pandemie reagiert.Für Einzelpersonen, Vereine und Verbände besteht selbstverständlich dennoch die Möglichkeit, am traditionellen Ort des Gedenkens Blumen, Gestecke und Kränze niederzulegen, um so den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Hierbei sind bitte die Regelungen der geltenden Niedersächsischen Corona-Verordnung zu beachten.
In der Hoffnung, dass die traditionelle Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag im nächsten Jahr wieder wie gewohnt stattfinden kann, bedanken sich die Bürgermeister Thomas Kliemann (Buchholz/Aller), Bernd Block (Essel), Erich Lohse (Gilten), Artur Minke (Lindwedel), Claudia Schiesgeries (Schwarmstedt) und Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs bei allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement.