Polizeikontrollen im Heidekreis

Mehr als 40 Autofahrer gestoppt

Heidekreis. „Stopp Polizei-Kontrolle!“ hieß es am 3. November für mehr als 40 Autofahrer. Unterstützt durch 17 Beamte der Bereitschaftspolizei Hannover führte die Polizeiinspektion Heidekreis Kontrollen an der Autobahn 7 und an mehreren Abfahrten durch. Ziel dieser Überprüfungen war es, Tätergruppierungen festzustellen, die die günstige Verkehrslage des Heidekreises mit seinen Autobahnen und Bundesstraßen nutzen, um hier Straftaten, insbesondere Einbrüche, zu begehen. Aus Erfahrung wissen die Ermittler, dass Banden mit ein oder mehren Pkw oder Klein-Lkw anreisen, in einem Ort häufig gleich mehrere Einbrüche oder Diebstähle begehen und dann über die Autobahnen schnell wieder
verschwunden sind. „Da die Zahl der Einbrüche in den letzten Wochen erneut angestiegen ist, haben wir diese Überprüfungen zusätzlich zu den in unregelmäßigen Abständen auf den Autobahnen stattfindenden Kontrollen durchgeführt", so der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Polizeirat Wilfried Reinke. Insgesamt kontrollierten die 36 eingesetzten Beamten 60 Personen
in 41 Fahrzeugen. Bei den Überprüfungen wurden zwar keine Diebe auf der Flucht ertappt, aber einige der kontrollierten Personen hatten in den polizeilichen Auskunftssystemen Erkenntnisse im Einbruchs- beziehungsweise Diebstahlsbereich. Neben diesen Erkenntnissen stellten die Beamten bei zwei Autofahrern die Führerscheine sicher, weil es sich bei diesen Dokumenten um Totalfälschungen handelte, zwei weitere Pkw-Fahrer standen unter Drogeneinfluss, und zwei der überprüften Personen hatten gegen ihre räumliche Beschränkung verstoßen.