Thema in nächster Ratssitzung

Temposchwellen für den Mühlenweg

Buchholz. Der Mühlenweg zwischen Buchholz und Marklendorf weist dauerhaft hohe Verkehrszahlen auf und wird gerne als Ausweichstrecke genutzt. Dies wurde zuletzt nochmals mit einem Verkehrsgutachten des Verkehrsgutachters Zacharias belegt, das in der Ratssitzung am 7. Februar öffentlich vorgestellt wurde. Für den Mühlenweg wurden seinerzeit 550 Fahrzeuge gezählt.
Dies wurde vom Gemeindedirektor Björn Gehrs zum Anlass genommen verwaltungsseitig aktiv zu werden und weitere Maßnahmen in die Wege zu leiten. So wird die Verkehrsführung des Aller-Fern-Radweges geändert. Dieser wird zwischen Buchholz und Marklendorf nicht mehr am Mühlenweg, sondern entlang der B 214 beziehungsweise über die Alternativstrecke durch die Allermarsch in Richtung Marklendorfer Schleuse geführt, damit Radfahrer nicht noch zusätzlich über diese durch PKW vielbefahrene Strecke geführt werden, zumal die geänderte Strecke auch aus touristischer Sicht sinnvoller ist (zum Beispiel Einkehrmöglichkeiten entlang der Route).
Auf dem Mühlenweg sind insbesondere auch im Bereich des Sportplatzes, aber auch in den Ortseinfahrten hohe Geschwindigkeiten zu beobachten. Gemeindedirektor Björn Gehrs schlägt daher dem Rat vor, dort mobile Temposchwellen zu installieren. Diese haben sich bereits an verschiedenen Stellen in der Samtgemeinde, wie zum Beispiel im Hufeweg in der Gemeinde Gilten, bewährt. Ziel ist es neben einer Geschwindigkeitsreduzierung auch den Mühlenweg als Umgehungsstrecke zur B 214 unattraktiver zu machen. Die Variante der mobilen Temposchwellen birgt dabei den Vorteil, dass diese ohne größere Umstände beziehungsweise Schäden am Straßenkörper später wieder demontiert beziehungsweise umgesetzt werden können. Ferner ist deren Beschaffung deutlich günstiger, als zum Beispiel eine Aufpflasterung. Um ein Ausfahren des Seitenraumes zu verhindern, sind an den vorgeschlagenen Orten gegebenenfalls noch zusätzliche Poller zu montieren, damit die Schwellen nicht einfach umfahren werden. Des Weiteren ist auf sie per Verkehrszeichen
(VZ 112 – Unebene Fahrbahn) hinzuweisen. Über die Vorschläge wird der Buchholzer Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung beraten.