21 neue Jugendleiter auf dem Jugendhof Idingen ausgebildet

Die Teilnehmer vom Jugendleiterkurs auf dem Jugendhof in Idingen.
Heidekreis. Vor kurzem konnten 21 frisch gebackene Jugendleiter ihre Zertifikate aus den Händen von Saskia und Jonas Mehmke, den beiden Leitern des Kurses, entgegennehmen. Der Jugendleiterkurs auf dem Jugendhof Idingen hat die Jugendleitercard (Juleica) zum Ziel. Die Juleica ist ein Qualitätsnachweis für die in der Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich engagierten Betreuer von Gruppen in den verschiedenen Vereinen.
An insgesamt drei Wochenenden haben sich die Teilnehmer mit allen Fragen rund um das Geschehen in Kinder- und Jugendgruppen auseinandergesetzt: Nach einer Einführung in Gruppendynamik und -pädagogik galt es, sich mit rechtlichen Dingen zu beschäftigen. Die dabei behandelten Themen reichten von der Aufsichtspflicht bis zum Jugendschutz. In verschiedenen Rollenspielen wurden Situationen aus der Praxis nachgespielt und gemeinsam analysiert. Sehr praktisch ging es auch in den Bereichen Erlebnispädagogik und Spielpädagogik zu. Hier konnten die Teilnehmer viele Anregungen für ihre zukünftigen Tätigkeiten in den Vereinen mitnehmen.
An den Wochenenden gab es viele Informationen aus erster Hand für die frisch gebackenen Jugendleiter. Dirk Bolm vom Kreisjugendring, Dennis Koopmann von der Kreissportjugend und Ulli Chojnowski von der Kreisjugendpflege informierten über die Angebote und die Unterstützung dieser Institutionen für die Jugendarbeit.
Die diesjährigen Teilnehmer des Kurses kommen aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Jugendarbeit (Sportvereine, Marching Band, Musikzug, evangelische Jugend, Schützenverein, Angelsportverein und Feuerwehr) sowie aus fast allen Orten des Landkreises. Sie werden zukünftig in ihren Vereinen im Rahmen von ehrenamtlichem Engagement Aufgaben als Jugendleiter übernehmen.
Norbert Mehmke, Jugendbildungsreferent des Jugendhofes Idingen, der die Lehrgänge verantwortlich organisiert, war mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Kurses vollauf zufrieden: „In diesem Jahr hatten wir eine gute Altersmischung zwischen 16 und 50 Jahren. Dabei konnten die jungen Teilnehmer von den Erfahrungen der Älteren profitieren, und die Älteren ließen sich von der Dynamik der Jüngeren anstecken. Diese optimale Mischung hat sehr zum Erfolg des Kurses beigetragen“.