28 Johanniter-Helfer an zwei Tagen im Dauereinsatz

Die Johanniter des Ortsverbandes Aller-Leine waren mit einem Großaufgebot an ehrenamtlichen Helfern zur Sicherung der Einsatzkräfte am Großbrand auf der BAB 7 beteiligt. Die Motorradstaffel der Johanniter versorgte mit fünf Motorrädern und qualifiziertem Personal die im Stau befindlichen Personen mit Getränken.
 
Einsatz auf der Autobahn.

Ehrenamtliche aus dem Ortsverband Aller-Leine leisten 556 Einsatzstunden innerhalb von 48 Stunden

Aller-Leine. Die vergangene Woche werden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Johanniter Ortsverbandes Aller-Leine so schnell nicht vergessen. Gleich an drei Einsatzstellen wurde ihre qualifizierte Hilfe sowie das schnelle Handeln innerhalb von wenigen Stunden benötigt. Während am Mittwoch beim Großbrand auf der Bundesautobahn A7 insgesamt 17 Helfer im Einsatz waren, befanden sich gleichzeitig acht Ehrenamtliche anlässlich des Finales der Formel E Rennserie beim Sanitätsdienst in Berlin. Zusätzlich waren drei Helfer des Ortsverbandes Aller-Leine waren zur gleichen Zeit im Corona-Testzentrum am Flughafen Langenhagen tätig.
Marc Nieber, Mitglied der Dienststellenleitung, der selbst am Donnerstagnachmittag mehrere Stunden beim Großbrand einen Rettungstransportwagen besetzte, zeigte sich sehr beeindruckt von der großen Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer. „Es waren außergewöhnliche 48 Stunden in denen alle Einsatzkräfte bis an ihre Belastungsgrenzen gingen und in denen wir alle Helfer schnell und erfolgreich aktivieren konnten“ freut sich Nieber über das große Engagement des ehrenamtlichen Teams bei dem er sich gleichzeitig sehr bedankt.
Die Johanniter waren zum Großbrand mit einem Großaufgebot an Helfern und Einsatzmitteln ausgerückt. Neben der Bereitstellung eines Rettungstransportwagens und eines Notfallkrankentransportwagens zur Absicherung der Einsatzstelle waren auch insgesamt fünf Motorräder der Johanniter-Stauhilfe aus dem Ortsverbänden Aller-Leine und Hannover-Wasserturm bis in die frühen Morgenstunden auf der Autobahn unterwegs, um die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer mit Getränken zu versorgen. Zugführer Julian Redlich übernahm die Koordinierung der Maßnahmen und sorgte dafür, dass die Helfer nach zahlreichen Einsatzstunden durch neue frische Kräfte abgelöst werden konnten.
Bereits am Dienstag waren acht ehrenamtliche Helfer mit zwei Rettungstransportwagen und einem Mannschaftstransportwagen nach Berlin gereist, um am Mittwoch und Donnerstag den Sanitätsdienst während der Finalrennen der Formel E auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof sicherzustellen. „Für unser Team war es ein Sanitätsdienst der ganz besonderen Art, der auf großes Interesse bei unseren Helfern stieß“ freut sich Christian Simon, Leiter der Schnell-Einsatz-Gruppe, der seinen Helfern die Teilnahme an einem solch außergewöhnlichen Event bieten konnte und selbst als Helfer vor Ort war.
Zur gleichen Zeit unterstützen drei Mitglieder des Johanniter-Ortsverbandes im Corona-Testzentrum am Flughafen Langenhagen die Registrierung und Testung von Urlaubs-Rückkehrer aus Risikogebieten. Bereits seit Anfang August sind zahlreiche Ehrenamtliche des Ortsverbandes Aller-Leine in der von der Johanniter-Unfall-Hilfe betriebenen Teststation am Airport im Einsatz.


Bildunterschriften:

(Team vor Ort):

Die Johanniter des Ortsverbandes Aller-Leine waren mit einem Großaufgebot an ehrenamtlichen Helfern zur Sicherung der Einsatzkräfte am Großbrand auf der BAB 7 beteiligt. Die Motorradstaffel der Johanniter versorgte mit fünf Motorrädern und qualifiziertem Personal die im Stau befindlichen Personen mit Getränken.

(Foto: JUH/D.L.)


(Formel E)

Zum Saisonfinale der Formel E-Rennserie auf dem ehemaligen Flughafengelände Berlin-Tempelhof waren auch acht ehrenamtliche Helfer des Johanniter Ortsverbandes Aller-Leine im Einsatz.

(Foto: JUH/J.R.)