Ablehnende Antwort

Die Mitglieder der SPD-Fraktion Buchholz-Marklendorf hatten die Problematik mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil erörtert. Archivfoto: SPD Buchholz-Marklendorf

SPD-Fraktion Buchholz-Marklendorf ist enttäuscht

Buchholz/Marklendorf. Über die ablehnende Antwort des Bundesverkehrsministeriums hinsichtlich der Ausweitung des Lärmschutzes entlang der Autobahn ärgert sich die SPD-Fraktion Buchholz / Marklendorf. Bereits im April letzten Jahres hatte die SPD-Fraktion das Thema Autobahnlärm aufgegriffen. Hierfür war der heimische Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär Lars Klingbeil angereist und hatte ein offenes Ohr für die Fraktionsmitglieder. Seit Langem verfolgt die SPD-Fraktion Buchholz und Marklendorf dieses Thema, damit die von Verkehrsbelastung besonders betroffene Bevölkerung in Buchholz und Marklendorf entlastet wird. 1985 wurde die Autobahn verbreitert und mit neuen Fahrspuren versehen. Damals verpasste die Straßenbauverwaltung die Möglichkeit, einen durchgängigen Lärmschutzwall zu errichten. „Dies rächt sich nun bitter“, beklagt Torsten Grünhagen, der mit vielen Anliegern über den zunehmenden Verkehrslärm gesprochen hat.
Die SPD-Fraktion wird diese Ungerechtigkeit nicht hinnehmen und plant, das Anliegen direkt beim Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin vorzubringen. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass seit 1985 zahlreiche zusätzliche Wohnbebauungen entstanden sind und das wohnen von Betriebsleiter unmittelbar an der Autobahn möglich ist. Hierfür soll ein Termin beim Ministerium angefragt werden. Die SPD-Fraktion Buchholz und Marklendorf will sich weiterhin mit dem Lärmschutz auseinandersetzen und am Thema dranbleiben.