Abschauen ist ausdrücklich erwünscht

Kay Kretzer (v. l.), Tjark Ommen und Ute Riedel beim Gruppenfoto vor der Büste von Wilhelm Röpke, dem Namensgeber der KGS Schwarmstedt. Foto: B. Stache
 
Im „Dorotheenhof“ begrüßt Heimleiter Bernd Woithe (rechts) die Besucher. Foto: B. Stache

KGS Wilhelm-Röpke-Schule gibt Einblicke in ihre Arbeit

Schwarmstedt (st). Das Interesse am Schwarmstedter „Erfolgsrezept“ der KGS Wilhelm-Röpke-Schule ist nach wie vor groß. Die Schwarmstedter KGS war im vergangenen Jahr bei Deutschlands größtem Schulwettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ mit dem Landespreis ausgezeichnet worden. Am Donnerstag konnte Gesamtschuldirektor Tjark Ommen 25 Pädagogen aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer Fortbildung für Schulleiter und Lehrkräfte begrüßen, darunter Grund- und Hauptschullehrer Georg Busch, zuständig für die Berufsorientierung an der Pfingstbergschule in Mannheim sowie Heribert Stellert von der Lauterbach-Schule aus Berlin. Die staatliche Regelschule aus Gotha (Thüringen) war ebenfalls vertreten. Von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die das Projekt gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände sowie der Deutsche Bank Stiftung ausrichtet, nahm Ute Riedel an der Informationsveranstaltung teil. Gemeinsam mit Kay Kretzer, Leiter des Fachbereichs Arbeit, Wirtschaft und Technik, gab Tjark Ommen Einblicke in die Arbeit der KGS. Neben dem starken Anstieg der Schülerzahlen wurden unter anderem die Themen „Spielregeln im Schulalltag, Schulorganisation sowie Ausbildungs- und Studierfähigkeit“ vorgestellt. Von den zahlreichen Projekten der KGS fanden der „Abend der Betriebe“, das Projekt „job2gether“, das Patenmodell und das Schwarmstedter Modell „Studieren probieren“ besondere Erwähnung. Alle wurden am Nachmittag in Workshops präsentiert. Der Führung durch das Schulgebäude folgten zwei Außentermine: Im „Dorotheenhof“ konnten die Besucher einen Eindruck über die praktische Arbeit von Schülerinnen und Schülern gewinnen, die im Rahmen von „job2gether“ in dem Seniorenpflegeheim eingesetzt sind. Heimleiter Bernd Woithe äußerte sich positiv über das Engagement der Schülerinnen Daniela Obst, Silviana Kleinpeter und Celine Werner, die den Pädagogen Rede und Antwort standen. Beim Besuch des Hotels Heide-Kröpke lernten die Besucher Alicia Müller aus der Klasse 9H1 kennen, die derzeit im Restaurantservice Berufserfahrung sammelt. Zuvor war sie bereits im Zimmerservice eingesetzt. In Anwesenheit von Gastronomieleiter Markus Zimolong und Britta Meier, Assistentin der Geschäftsleitung, stellte die Schülerin den Gästen im Hotelgarten die angebotenen Erfrischungsgetränke vor. Zum Mittagessen ging es zurück in die KGS. Dort stand auch noch der Besuch der Schülerfirma „Helfer Hände 1“ auf dem Programm. Gesamtschuldirektor Tjark Ommen und sein Team konnten den Gästen einige „Rezepte“ für eine starke Schule mit auf den Weg geben. Für Jasmin Hossain, Realschullehrerin für Chemie und Deutsch von der Leif-Eriksson Gemeinschaftsschule aus Kiel, war die Informationsveranstaltung „bereichernd“. „Die Fortbildung zur Berufsorientierung ist sehr interessant und bringt mir viele neue Eindrücke und Ideen für unsere Schule. Der ´Betriebeabend` und das Projekt ´job2tegether` gefallen mir besonders gut“, erklärte sie.