Auf Wiedersehen, Elke Springer !

Gesamtschuldirektor Tjark Ommen und Schülersprecher Jost Hilliger sprechen der langjährigen Schulsekretärin Elke Springer ihren Dank aus.

Nach über 21 Jahren geht die Sekretärin der KGS in den Ruhestand

Schwarmstedt. Als Elke Springer am 6. Januar 1997 ihren ersten Arbeitstag an der Schwarmstedter Wilhelm-Röpke-Schule hatte, war diese noch eine Haupt- und Realschule mit einer überschaubaren Zahl an Schülern und an Lehrkräften. Elke Springer war die erste, die ihre Korrespondenz am Computer erledigte und erregte damit Aufsehen, war das Arbeitsgerät fast aller Schulsekretärinnen zu dieser Zeit noch die Schreibmaschine. Das sollte nicht die einzige Veränderung sein, die sie als Sekretärin hautnah miterlebt hat, die Umwandlung zur KGS, die Umwandlung zur Ganztagsschule, die Abschaffung der Orientierungsstufe, die Einführung der Oberstufe an der KGS, viele Umbaumaßnahmen, Bücherausleihe, Kopierkosten und diverse Modelle der Versorgung der Schüler mit Mittagessen, ließen ihren Arbeitsalltag immer wieder anders erscheinen, waren immer neue Herausforderungen.
Das alles sollte am 24. August zu Ende sein, als Gesamtschuldirektor Tjark Ommen alle Lehrkräfte ins Lehrerzimmer eingeladen hatte, um Frau Springer ein erstes Mal zu verabschieden. Noch nicht so ganz, denn offiziell ist erst im Januar 2019 Schluss, bis dahin, und auch daran sieht man, was in der Schule los ist, kann noch restlicher Urlaub in Anspruch genommen werden. Als Gast begrüßte Tjark Ommen Herrn Pütz, der den Fachbereich 1 beim Heidekreis leitet und der es sich nicht nehmen lassen wollte, bei dieser Verabschiedung dabei zu sein. Am letzten aktiven Tag an der Schule erinnerte Tjark Ommen an die Arbeitsplatzbeschreibung, die er in der Personalakte gefunden hat: Erledigung der allgemeinen Korrespondenz, Erledigung der Büroarbeiten, Buchführung, Führen der Statistik und Umgang mit allen am Schulleben beteiligten Personen, so steht es dort. Nur Menschen, die Einblick in das Leben in der Schule haben, können sich vorstellen, wie viel Arbeit, wie viele Stunden, wie viel Persönlichkeit und wie viel persönliches Engagement hinter diesen fünf Punkten stecken. Mit dem Wachstum der Schule und einer größeren Zahl von Mitarbeitern hat besonders der Punkt Buchführung im Rahmen der dienstlichen Tätigkeit für Elke Springer immer mehr Zeit in Anspruch genommen, wurde zu ihrem Spezialgebiet. Ommen führte auf: „ Sie haben Fahrtkosten abgerechnet, das Mittagessen bestellt und abgerechnet, die Buchführung für den Landkreis übernommen, Rechnungen erstellt und kontrolliert, sie haben die Prüfung der Bücher durch den Schulvorstand vorbereitet und im Ganztag die Abrechnungen erledigt. Selbst wenn man diesen einen Punkt „Buchführung“ so aufblättert, wie ich es versucht habe, bekommt man immer noch nicht den Hauch einer Vorstellung davon, wie viel Arbeit Sie in diese Aufgaben investiert haben.“ Er beschrieb ihre Arbeitsweise als „exakt“, ließ sie sich nie beirren, zum Beispiel die Rechnungen immer wieder einzufordern und alles genau zu dokumentieren. Tjark Ommen bedankte sich, immer wieder von Beifall der Lehrkräfte unterbrochen, für die viele Arbeit, die Elke Springer im Laufe der vielen Jahre für die Schule geleistet hat und wünschte ihr zunächst einmal eine schöne Urlaubszeit und dann später eine erfüllte Zeit als Pensionärin und auch als Ehefrau und Großmutter. Im Anschluss daran überreichte Gymnasialzweigleiter Jan Stünkel für jedes Dienstjahr eine langstielige Rose, einen großen schönen Strauß, und Angelika Haider überbrachte im Namen der Lehrer ein Geschenk und dankte mit herzlichen Worten für die Arbeit, die geleistet worden war. Nachdem Herr Pütz Elke Springer auch im Namen des Heidekreises und im Namen von Landrat Ostermann ganz herzlich gedankt hatte, kam Elke Springer selbst zu Wort. Sie sei schon ein bisschen wehmütig, dass jetzt alles zu Ende gehe, dass sie ihre persönlichen Sachen zusammenräumen muss, aber sie freue sich auf die freie Zeit und auf mehr Zeit mit ihrer Familie. Mit viel Applaus verabschiedeten sich die Lehrkräfte von ihrer Sekretärin und Tjark Ommen bat Elke Springer in den Schulflur. Dort erwarteten sie nämlich über 1.000  Schüler, die ein langes Spalier quer durch die gesamte Schule gebildet hatten und Elke Springer unter tosendem Beifall den Weg bis zur Wilhelm-Röpke-Statue geleiteten. Dort überbrachte Schülersprecher Jost Hilliger der sichtlich gerührten Sekretärin den Dank der  Schüler und es wurde ein letztes Foto gemacht.