Bäckerei Vatter lud zur Betriebsbesichtigung

Großes Aufgebot an Gästen bei der Betriebsbesichtigung der Bäckerei Vatter. Foto: A. Zihli

Arbeitsministerin Urusula von der Leyen kam, um sich den Familienbetrieb anzusehen

Buchholz (az). Arbeitsministerin Ursula von der Leyen kam um sich den Familienbetrieb von Eckhard und Cornelia Vatter an zu sehen. Die Idee dieser Betriebsbesichtigung entstand durch die zufällige Begegnung der Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Dorothee Hiby-Durst und der deutschen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bei einem Reitturnier in der Essler Reithalle. Der Ministerin schwebte schon länger die Idee von Besichtigungen kleiner Familienbetriebe vor. So dauerte es nur einige Monate bis sie nun bei Bäckerei Vatter vor Ort war, um sich ein Bild von dem Betrieb zu machen. Und natürlich kam sie nicht allein, sondern brachte auch die CDU-Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Dorothee Hiby-Durst, Reinhard Grindel von der CDU und CDU- Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper mit. Vor der Betriebsbesichtigung erzählte Eckhard Vatter noch einige Dinge über die Geschichte des mittlerweile groß gewordenen Familienbetriebs. Eckhard und Cornelia Vatter sind die 2. Generation der Bäckerei Vatter. Die Bäckerei besitzt bereits 28 Filialen in einem Umkreis von 50 Kilometern, vier weitere Filialen sind bereits in der Planung. Der Betrieb hat insgesamt 338 Mitarbeiter, davon sind 303 Frauen. Ebenfalls sind 15 Auszubildene beschäftigt. Die Bäckerei Vatter bietet Ausbildungen in den Bereichen Bürokauffrau/-mann, Bäcker/Bäckerin, Konditor/Konditorin und Fachverkäufer/Fachverkäuferin an. Die Betrieb legt da-
rüber hinaus sehr großen Wert auf Regionalität. Einige Zutaten, die man aus unserer Region, wie z.b Milch von Hemme Milch bekommt, werden auch dort eingekauft. Eine Besonderheit der Bäckerei ist ebenfalls, dass sie sich auch bei der Arbeit um benachteiligte Menschen kümmert. So in dem Fall von der geistig behinderten Philippa Bartels. Die Familie von Philippa, die auch eng mit der Familie Vatter befreundet ist, hat es mit der Hilfe von Ursula von der Leyen und anderen Helfern geschafft, dass sie bei der Bäckerei Vatter eine Ausbildung anfangen konnte. ,, Ich bin sehr froh über die positive Entwicklung‘‘, sagte die Arbeitsministerin Ursulua von der Leyen und freute sich an diesem Tag Philippa auch mal persönlich kennenzulernen. Nach dem formalen Teil ging es dann nach hinten in die Bäckerei. Eckhard Vatter führte die Gäste durch die große Halle und erzählte einige Dinge über die verschiedenen Arbeitsvorgänge. Auch Philippa wurde über die Schulter geguckt und sie konnte zeigen was sie bereits alles gelernt hat. Nach der Führung gab es noch Kaffee und Kuchen für die Gäste und es wurde noch ein wenig über den Betrieb und vieles andere gesprochen.