Befragung mit iPods belohnt(Erhebung zur Berufswahlkompetenz in den Klassen 7 - 10

(v. li.): Jürgen Timme, Schulleiter, Marc Bobka, Lehrer, Gewinner Lukas Tolksdorf Kl. 9a – alle Realschule Munster, Jürgen Haarstick, Bildungsbüro, Philipp Struck, Uni Hannover.
Heidekreis. Im Rahmen des Projektes „Regionales Übergangsmanagement“ im Bildungsbüro hat der Heidekreis das Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Leibniz Universität Hannover beauftragt, die Berufswahlkompetenz aller Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben bis zehn an den Haupt-, Real-, Gesamt- und Förderschulen des Landkreises zu erheben. Ziel dieses Forschungs- und Entwicklungsauftrages ist das Erfassen von Entwicklungsdaten, die anhand von Wiederholungsmessungen diagnostiziert werden.
Für die Teilnahme an insgesamt drei Befragungen erwartete die Schüler die Möglichkeit, einen von vier tollen iPods zu gewinnen. Im Rahmen der Bekanntgabe der einzelnen Befragungsergebnisse fand in der vergangenen Woche auch das Aushändigen der Gewinne statt. Unter den glücklichen Gewinnern sind Schüler der Oberschule Bomlitz, der Realschulen Walsrode und Munster und der Hauptschule Soltau. Die an den Schulen durchgeführte Längsschnittstudie misst die psychologischen Entwicklungsdimensionen der Schülerinnen und Schüler und trägt zum Erkenntnisgewinn für den Übergang von der Schule in einen Beruf bei. Derartige Entwicklungsdaten von der siebten bis zehnten Klasse existieren bislang nicht. Auf diese Weise können neue Erkenntnisse über vorberufliche Entwicklungsprozesse und Entwicklungsstände sowie über die Effekte berufsvorbereitender pädagogischer Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schule gewonnen werden.
Die individuelle Rückmeldung der gewonnenen Daten, soweit mit dem Datenschutz vereinbar, bietet den Schulen gute Anhaltspunkte für die Bewertung der eigenen Arbeit. Gemeinsam mit den Schulleitungen und Klassenlehrern werden die ausgewerteten Daten nach Klassenstärke besprochen. Die vorab vorgenommene Bestandsaufnahme der berufsorientierenden Maßnahmen der einzelnen Klassen ermöglicht Rückschlüsse darüber, welche Maßnahmen die Berufsorientierung der Schüler fördern.