Bei den Karl-May-Festspielen

Viel Applaus ernteten die Schauspieler für ihre gelungene Vorstellung.

378 Heidekreisler mit der CDU auf großer Fahrt

Kreis SFA. Er sieht aus wie ein Gentleman, aber in seiner Gier nach dem „Schwarzen Gold“ kennt er keine Skrupel – der Ölprinz! Eine spannende actionreiche Handlung, witzige Dialoge und tolle Stunts sowie eine kleine Love-Story a' la „Romeo und Julia“, sind zurzeit in Bad Segeberg, unter dem Titel „Der Ölprinz“ im Kalkberg zu sehen.
378 Heidekreisler erlebten das spannende Abenteuer mit Erol Sander in der Rolle des „Winnetou“ und Joshy Peters als „Old Shatterhand“, in Bad Segeberg und waren restlos begeistert. Sieben Busse organisierte der CDU-Kreisverband im Rahmen des Ferienprogramms, um die „Weißhäute“ aus dem gesamten Kreis, inklusiv Visselhövede, einzusammeln und sicher und pünktlich zum Festspiel abzuliefern. Zuvor hatten die Busgruppen die Gelegenheit, sich im Tierpark Eekholt auszutoben. Viele nutzten die Angebote, um bei der Fütterung der Seeotter und bei der Flugschau dabei zu sein. Ein beliebter Treffpunkt war auch wieder der große Abenteuerspielplatz mit dem Streichelzoo, dem sich besonders die Jüngsten begeistert annahmen.
In Bad Segeberg ging es dann richtig „zur Sache“, denn Grinley, Schauspieler Marek Erhardt in der Rolle des Ölprinzen, kennt kein Gnade wenn es um das „Schwarze Gold“ geht. Am Gloomy Water, einem versteckten See in den Bergen Arizonas, verkauft er eine angebliche Ölquelle an arglose Kunden – keiner von ihnen wird übrigens je wieder lebend gesehen. Dafür sorgen schon die „Finder“, eine gefürchtete Gangsterbande, deren Boss Grinleys Halbbruder Buttler (Frank Kessler) ist. Damit ihnen keiner in die Quere kommt, schürt der Ölprinz“ den Hass zwischen den ohnehin verfeindeten Apachenstämmen der Nijoras und der Navajos. So meiden alle Weißen das Indianerland. Nur Winnetou, Old Satterhand und der kauzige Sam Hawkens (erstmalig Mathias Engel in der Rolle), wagen sich zwischen die Fronten. Zur selben Zeit rollt ein Treck mit deutschen Einwanderern durch die Prärie. Weder die resolute Treckführerin Rosalie Ebersbach (Lisa Fitz), noch Kantor Hampel (Markus Majowski), der im Wilden Westen eine Heldenoper komponieren möchte, spüren die Gefahr. Für Winnetou und seine Freunde beginnt ein unerbittlicher Wettkampf gegen die Zeit – und der „Ölprinz“ ist einer ihrer gefährlichsten Gegner. Am Ende wirft Winnetou inmitten eines spektakulären Finales sein Leben in die Waagschale, um den Mörder Grinley doch noch zur Strecke zu bringen. Laute Explosionen, Stuntmänner, die unter anderem als brennende Fackeln in die Tiefe stürzten, tolle Pyroeffekte und eine atemberaubende Kulisse, sowie ein gut gelauntes Ensemble sorgten für zwei hervorragende Stunden Abenteuer und Spaß. Besonders Markus Majowski als Kantor Hampel und Mathias Engel als Sam Hawkens hatten die Lacher auf ihrer Seite: „Wenn ich mich nicht irre!“, und ernteten viel Applaus.