Beitritt zum Bündnis

Antrag von SPD-Grünen für den Rat

Schwarmstedt. Bereits im Oktober letzten Jahres hatten SPD und Grüne im Samtgemeinderat den Antrag gestellt, dem Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ beizutreten.Corona bedingt kommt er aber erst jetzt auf die Tagesordnung der nächsten Samtgemeinderatssitzung am 2. März. „Wir unterstützen damit auch das Engagement der örtliche Vereine und Verbände", betont Jürgen Hildebrandt von der SPD.
Das Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Politik und Zivilgesellschaft mit vielen relevanten Akteurinnen und Akteuren. Es dient der Stärkung des Zusammenhalts unserer Gesellschaft während und infolge der Corona-Krise. Das Bündnis ist eine offene, lebendige und vielfältige Allianz, der sich alle, die für eine freiheitliche, solidarische, tolerante und demokratische Gesellschaft einstehen, anschließen können. „Für diese Werte stehen wir in unserer Samtgemeinde Schwarmstedt ein und möchten dies konsequent mit dem Beitritt zu diesem Bündnis auch deutlich machen",heißt es im Antrag von SPD und Grünen.
Das Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ gründete sich am 16. Juni als Plattform. Es versteht sich als eine überparteiliche Allianz, an der sich u.a. die Landesregierung, der DGB, die Unternehmerverbände Niedersachsen, die evangelische und katholische Kirche, die kommunalen Spitzenverbände sowie die Landtagsfraktionen von SPD, CDU, FDP und Grüne angeschlossen haben.Auch in Niedersachsen hat die Corona-Krise starke wirtschaftliche und gesellschaftliche Spuren hinterlassen. „Einschränkungen sind notwendig geworden und unser Alltag hat sich verändert und damit auch unser gesamtes Miteinander. Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, Freiheit und Sicherheit miteinander in Einklang zu bringen. Auf der einen Seite genießt die Gesundheit jedes einzelnen Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Kultur, Konstitution und finanzieller Situation – höchste Bedeutung. Auf der anderen Seite stellen wirtschaftliche und soziale Härten durch Corona den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf die Probe", so die Begründung.  Mit dem Beitritt zum Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ wollen sich die Antragsteller daher gemeinsam mit vielen niedersächsischen Akteuren für ein Miteinander in Zeiten von Corona und darüber hinaus stark machen und ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und gelebte Nächstenliebe im Alltag setzen. Wo Veranstaltungen wegen des Abstandsgebotes in den Hintergrund treten, gewinnen die Vernetzung über digitale Kanäle und mediale Aktionen an Bedeutung. Aber auch vor Ort soll für pragmatische Hilfsangebote geworben werden – auch und insbesondere gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen Partnern in Niedersachsen und der Samtgemeinde.