Bestmögliche Bedingungen und Anerkennung

Die Sozialdemokraten sahen sich bei der Feuerwehr um.

SPD-Fraktion Buchholz und Marklendorf vor Ort bei der Feuerwehr Marklendorf

Marklendorf. Regelmäßig besucht die SPD-Fraktion Buchholz und Marklendorf Unternehmen, Vereine und Verbände in Buchholz und Marklendorf. Dabei möchte die Fraktion mit den Menschen in den Dialog treten und horchen, wo der Schuh drückt.
Bevor der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Marklendorf losging, tauschte sich die Fraktion spontan und kurzerhand mit dem Schützenverein Marklendorf aus. Diese berichteten unter anderem vom Wasserschaden. Schnell ging es rüber zur Schießanlage, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. So wurde gemeinsam mit den Schützen die weiteren Schritte beraten.
Nachdem Gespräch mit dem Schützenverein wurde mit dem Ortsbrandmeister Stefan Meyer über die Herausforderungen während der Corona-Pandemie, über das Ehrenamt und über die Renovierungsarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus gesprochen.
Die Pandemielage in Corona-Zeiten stelle die Wehr vor große Herausforderungen, so Stefan Meyer. Die Dienstabende und der Übungsbetrieb konnten in den ersten Monaten der Pandemie überhaupt nicht durchgeführt werden.
Die Feuerwehr hat 25 aktive Mitglieder und die Jugendfeuerwehr feierte in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen, die 1971 gegründet wurde.
Eingeschränkt durch den Brand im Februar 2019 konnte die Feuerwehr Marklendorf nach Buchholz ausweichen und hier ihren theoretischen Dienst ausführen.
Auf Nachfrage von Aynur Colpan ob es Themen gibt, die die Politik mitnehmen müsste, konnte Stefan Meyer positiv berichten, dass die Feuerwehr gut aufgestellt ist, was die Materialien betrifft. Zunehmend schwer wird es, Menschen für das Ehrenamt zu finden.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Dorfgemeinschaftshaus konnte sich die Runde ein Bild vom aktuellen Stand der Sanierung machen.
Die SPD-Fraktion zeigte sich froh, dass sich vor Ort viele Feuerwehrleute ehrenamtlich einbringen und das gerade in der Pandemie die Gemeinschaft und der Zusammenhalt, der auch den Ehrenamtlichen zu verdanken ist, funktioniert. Am Ende waren sich alle einig, dass weiterhin für bestmögliche Bedingungen und eine angemessene Anerkennung von Ehrenamtlichen gesorgt werden muss.