BIT 2020 zum 13. Mal

Thomas Greschok (OBIT) und Fachbereichsleiter Kay Kretzer (BIT) waren die verantwortlichen Lehrkräfte.
 
Interessierte Schüler verfolgen die Vorträge.

Am Nachmittag OBIT 2020 für die Oberstufe

Schwarmstedt. Nach bewährtem Rezept fand auch in diesem Jahr wieder der BIT (Berufsinformationstag) an der Wilhelm-Röpke-Schule statt; vorbereitet von Schülern für Schüler durch die Schülerfirma Helfer Hände I unter der Leitung von Kay Kretzer. 35 Betriebe und Institutionen waren zu Gast in der Kooperativen Gesamtschule, um den Jugendlichen ihren Betrieb, ihre Behörde und die entsprechenden Berufe vorzustellen. Oft waren die Chefs oder Personalchefs mit ihren Auszubildenden vor Ort, um wirklich alle Fragen zum Beruf beantworten zu können und eine direkte Verbindung herzustellen. Zielgruppe waren die Schülerinnen der achten, neunten und zehnten Klassen, insgesamt etwa 350 Schüler, die jetzt vor der Entscheidung stehen, in welche Richtung es beruflich gehen soll.
Die Jugendlichen aus der Schülerfirma hatten die Firmen und Behörden eingeladen, Wahlzettel erstellt, an die Teilnehmer verteilt, eingesammelt und ausgewertet und auch die Raumplanungen in Mensa und Schulgebäude übernommen, immer unterstützt von Hausmeistern, Sekretariat und diversen Lehrkräften. Nur wenn alle mittun, kann so eine Veranstaltung gelingen. Das sah auch Gesamtschuldirektor Tjark Ommen so, der als Hausherr die Gäste begrüßte und sich für die gute Zusammenarbeit im Namen der Schule bedankte. Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs wies in seiner Begrüßung auf die langjährige Tradition dieser Berufswahlmaßnahme hin und machte den Jugendlichen deutlich, wie wichtig diese Entscheidung, die vielleicht das ganze Leben prägt, für sie alle ist. Gundula Frische richtete als Präsidentin der Rotary Club Aller-Leine-Tal das Wort an die Gäste und wünschte einen erfolgreichen Verlauf. Der Rotary Club unterstützt die Veranstaltung seit seiner Gründung, finanziell und besonders auch dadurch, dass Mitglieder als Berater und Helfer vor Ort sind. Nach diesen Begrüßungsreden ergriff auch Kay Kretzer das Wort, als Fachbereichsleiter Arbeit Wirtschaft und Organisator des Ganzen freute er sich über die vielen beteiligten Partner und erläuterte noch einmal den Ablauf, bei dem die Jugendlichen mit Laufzetteln die einzelnen vorher gewählten Stationen aufsuchen und in den sogenannten Foren viel über ihre Traumberufe erfahren.
In den Pausen konnten sich die Gäste davon überzeugen, dass auch die Schülerfirma der Lehrerin Gisela Meyer ganze Arbeit leistet, hatten sie doch schon seit 7 Uhr morgens leckere Brötchen, Kaffee und Tee vorbereitet und immer wieder neu gefertigt. So manches Gespräch in netter Umgebung trug zur guten Gesamtstimmung an diesem Tag bei.
Der Informationsmarathon ging am Nachmittag weiter, als die Betriebe, die speziell für die Schüler mit Abitur interessant sind, für diese Zielgruppe weitermachten. Da die Behörden und Betriebe dabei teilweise die gleichen sind, hat man nicht wie früher, die Veranstaltung auf zwei Tage, sondern auf Vor- und Nachmittag gelegt, da dies für die Partner, die für die Veranstaltung viele Arbeitskräfte freistellen, effektiver ist. Nach vielen verzehrten Brötchen und noch viel mehr Tassen Kaffee war klar, dass es ein guter Tag war. Die Jugendlichen, ihre Lehrkräfte und die Betriebe waren zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung.