Bundespolitischer Sprecher bei der SPD

Nicht zum ersten Mal machte die SPD erneuerbare Energien zum Thema. Auf dem Foto (v. l.) Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil, Dr. Matthias Miersch, Bürgermeister Björn Gehrs, Karl-Gerhard Tamke und Cord-Brün Voige.

Umfassende Information über regenerative Energien von Dr. Matthias Miersch

Schwarmstedt. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit, sich in einer gut besuchten Informationsveranstaltung der SPD umfassend über die Chancen von regenerativen Energien zu informieren.Hierzu kam auch eigens Dr.
Matthias Miersch, der als umweltpolitscher Sprecher der SPD über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene informierte.
Die SPD kann hierbei auf Kontinuität verweisen und steht für eine glaubwürdige Energiepolitik, denn sie setzt nicht erst seit Fukushima auf erneuerbare Energien und Atomausstieg. Unterstrichen wird dies auch durch positive Beispiele vor Ort.
Bürgermeister Björn Gehrs berichtete über die enormen Anstrengungen seiner Gemeinde in diesem Bereich. So wird in Buchholz Strom für 35.000 Menschen in dem Windpark neben der Autobahn produziert. Hinzu kommt die Wasserkraft in Marklendorf. Auch bei dem Bau der neuen Mehrzweckhalle wurde dieser Aspekt berücksichtigt und eine Holzhackschnitzelanlage eingebaut. Buchholz hat sich rechtzeitig nach Alternativen zu Öl und Gas umgeschaut. Bioenergie ist dabei ein wichtiger Bestandteil in einem Energiemix zusammen mit den anderen erneuerbaren Energien. Für die Nutzung von Energieholz hat das Aller-Leine-Tal dank des hohen Waldanteils hervorragende Voraussetzungen. Durch die neue Anlage in Buchholz wird die örtliche Forstwirtschaft gestärkt. Sie liefert einen starken Beitrag, um bisher nicht genutzte Rohstoffe für den lokalen Wirtschaftskreislauf zu aktivieren und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. „Zudem kommen heimische Ressourcen zum Einsatz und die Forstwirtschaft wird gestärkt“, erläuterte der Buchholzer Bügermeister Björn Gehrs. Auf seine Initiative setzt die Gemeinde für den Eigenbedarf künftig auch auf Ökostrom und ist damit wieder Vorreiter. Dies macht preislich kaum einen Unterschied, pflichtete ihm der Hodenhagener Bürgermeister Kar-Gerhard Tamke bei. In Hodenhagen nutzt man zudem die Möglichkeiten der Geothermie, wie Tamke am Beispiel des Kindergartens aufzeigte. Das besondere Bürgerengagement für erneuerbare Energein im Aller-Leine-Tal verdeutlichte der Rethemer Samtgemeindebürgermeister Cord-Brün Voige. Er gehört der ALT-Projektgruppe an, in der sich bereits seit vielen Jahren zahlreiche Bürger engagieren.
Erfolge sind beispielsweise die Errichtung des Windrad Alwine oder die nun demnächst erfolgende Gründung der Energiegenossenschaft, in der sich Bürger mit ihrem Kapital direkt an Projekten vor Ort beteiligen können.