CDU Landtagsabgeordnete besuchen die Lebenshilfe in Soltau

Gudrun Pieper (2. v. re.) und Dr. Karl-Ludwig von Danwitz (re.) beim Besuch der Lebenshilfe.
Heidekreis. Auf Einladung der Geschäftsführung Maria-Barbara Köster und Gerhard Suder besuchten die CDU Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Dr. Karl-Ludwig von Danwitz kürzlich die Lebenshilfe Soltau. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die neuesten Projekte der Lebenshilfe in Soltau. „Der Startschuss für das Mehrgenerationenwohnen wurde bereits gegeben“, berichtete Maria-Barbara Köster. Mit dem Abriss des alten VHS-Gebäudes in der Winsener Straße sei bereits begonnen worden. Auf dem Gelände soll später der Neubau für die Erwachsenenbereiche entstehen. „Geplant sind zehn Plätze für Erwerbstätige und zehn Plätze für Senioren mit geistiger Behinderung“, erläuterte Maria-Barbara Köster. Die Tagesstätte für Senioren soll 15 Plätze umfassen. Im Gebäude für Kinder und Jugendliche im Schulalter sind zehn Wohnplätze vorgesehen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir jetzt mit dem Neubau beginnen können und freuen uns, dass unsere Bewohner des Mehrgenerationenhauses so zentral in Soltau leben können“, fügte Gerhard Suder hinzu. Insgesamt werden etwa 20 neue Arbeitsplätze für Betreuungspersonal entstehen.
Ein weiteres Thema des Besuches war der Krippenausbau. Eine Krippengruppe wird bereits von der Lebenshilfe betrieben, zwei weitere werden dieses Jahr entstehen. „Wir stellen uns gern dieser sportlichen Aufgabe”, so Gerhard Suder. „Besonders freuen wir uns, dass wir unsere Regelgruppen im Rahmen der Inklusion erweitern können.“
Die Abgeordneten begrüßten diese Entwicklung. „Je früher mit der Inklusion begonnen wird, umso selbstverständlicher wird es später in der Schule“, so von Danwitz. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sicherte zu, auch weiterhin die Gespräche mit den entsprechenden Einrichtungen zu suchen, um die Ideen der Fachleute in die weitere Entwicklung einfließen zu lassen. „Beim Thema Inklusion müssen alle mitgenommen werden, Eltern, Lehrer und vor allem die Kinder“, pflichtete ihm seine Kollegin Pieper bei. Wichtig sei, dass die Politik für gute Rahmenbedingungen sorge, damit die Kinder die bestmögliche Unterstützung erhielten. „Und das braucht Zeit, zukunftsfähige Konzepte und Qualifizierung der pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“, so Köster und Suder.