CDU Schwarmstedt legt Antrag zur Prüfung eines LKW-Nachfahrverbotes im Ortsbereich der B214 vor

Schwarmstedt. Im Rahmen der vergangenen Ratssitzung der Gemeinde Schwarmstedt wurde der Verwaltung auf Antrag der CDU Schwarmstedt die Prüfung eines LKW-Nachtfahrverbotes im Ortsbereich der B214 von Schwarmstedt vorgelegt. Insbesondere seit Einführung der MAUT-Gebühren auf den Bundesautobahnen höre man immer wieder von Anwohnern entlang der B 214, dass der LKW-Verkehr nachts vermehrt zunehme und nicht nur die Nachtruhe gestört, sondern auch das gesundheitliche Befinden der Menschen in der Samtgemeinde in Mitleidenschaft gezogen würde, so die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper. Darüber hinaus seien vermehrt Beschwerden von Tagungsgästen oder auch Dauergästen wahrnehmbar. Als touristisch bedeutsame Kommune im Aller-Leine-Tal könne dies auf Dauer ein Nachteil sein, zumal die Gemeinde auf Übernachtungsgäste als Wirtschaftskraft für die Region angewiesen sei. Als Tourismusregion und anerkannten Luftkurort müsse darauf geachtet, dass die Lebensqualität im Einklang mit der Wirtschaftskraft stehe. Die CDU Schwarmstedt beauftragte nunmehr die Verwaltung mit der Frage, wie die Lärmbelästigungen innerhalb der Ortsdurchfahrt der B214 in den Nachtstunden vermindert werden können. Hierzu komme es zunächst zu einer Verkehrszählung des LKW-Durchgangsverkehrs in den Nachstunden, so der CDU-Fraktionssprecher Sascha Rosenberg im Rat der Gemeinde Schwarmstedt.