CDU warnt vor Panikmache

Reinhard Grindel mit der Bürgermeisterkandidatin Dorothee Hiby-Durst und der CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper.

„Keine Einstufung der Aller als Restwasserstraße geplant"

Schwarmstedt. „Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Aller zu einer Restwasserstraße herabgestuft wird. Herr Gehrs soll seine Panikmache gegenüber der Bevölkerung einstellen. Er hat schon beim Thema CO2-Speicherung nachweisbar für eine völlige Verunsicherung der Menschen in unserem Wahlkreis gesorgt. Jetzt macht er es wieder. Das disqualifiziert ihn als Bürgermeister“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei einem Besuch an der Allerschleuse in Marklendorf. Dorthin hatte ihn die Bürgermeisterkandidatin Dorothee Hiby-Durst gemeinsam mit der CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper eingeladen, um mehr über die Zukunft der Aller zu erfahren. Grindel hat sich dazu in Berlin mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, getroffen. Ferlemann betonte dabei, dass es keine Planung des Bundes gebe, die Aller zu einer Restwasserstraße herabzustufen. „Das Verkehrsministerium arbeitet zur Zeit an einer Umorganisation der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und einer umfassenden Investitionsplanung. Dieser Prozess wird frühestens Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein“, berichtete Grindel. Nach dem Gespräch mit Staatssekretär Ferlemann gehe er davon aus, dass die Aller weiter für touristische Zwecke genutzt werden könne. Diese Verfahrensweise geht auf einen Beschluss des Haushaltsausschusses zurück, der bereits Ende Mai getroffen wurde. Der SPD-Politiker Björn Gehrs hätte sich einfach einmal präzise informieren müssen. Dorothee Hiby-Durst hob die besondere Bedeutung der Aller für den Tourismus hervor und bat Grindel sich dafür einzusetzen, dass der Bund auch künftig für die Unterhaltungskosten aufkommt.